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Handbuch E-Learning

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Handbuch E-Learning

Lehren und Lernen mit digitalen Medien

W. Bertelsmann,

15 Minuten Lesezeit
10 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Nach Hype und Enttäuschung: eine Neubewertung des E-Learnings.

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Bewertung der Redaktion

5

Qualitäten

  • Analytisch

Rezension

Was das Thema „virtuelles Lernen“ betrifft, ist es Zeit für einen neuen Anlauf. Die Autoren dieses Buchs – erfahrene Pädagogen und Informatiker – haben aus dem E-Learning-Hype der 1990er Jahre und der folgenden Enttäuschung gelernt und einen gut nachvollziehbaren Schluss gezogen: Es kommt aufs didaktische Konzept an, nicht auf die technischen Feinheiten. Damit rücken die Lehrkräfte, die einst durch Software überflüssig gemacht werden sollten, wieder in den Mittelpunkt. Auch das Lernen in Netzwerken ist kein Selbstläufer, sondern bedarf der tutoriellen Betreuung. So klar diese Botschaft ist, so hilfreich wäre eine knappere Darstellung. Wiederholungen mögen die Inhalte festigen, wirken manchmal aber auch ermüdend – besonders in dieser akademischen, wenig praxisnahen Aufbereitung. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die in Lehreinrichtungen und Unternehmen nach virtuellen Bildungswegen suchen.

Zusammenfassung

Das elektronische Lernen

E-Learning liefert bessere Lernergebnisse als herkömmliche Lehr- und Lernarrangements – das ist zumindest der Anspruch der Methoden, die in den 1990er Jahren aufgekommen sind. Grundsätzlich kann ein pädagogischer Mehrwert durch höhere Qualität der Lehre, differenziertere Bildungsangebote, rascheren Zugang zu Informationen, tutorielle Unterstützung, die Entwicklung autodidaktischer Lernfähigkeiten sowie stärkere Kommunikation, Partizipation und Reflexion gewonnen werden. E-Learning lässt sich in Hochschulen, Bildungszentren und Unternehmen als vollständiges Bildungsangebot konzipieren oder als begleitendes Element in Präsenzlehrveranstaltungen einsetzen. Eine Form des E-Learnings ist das Blended Learning – die möglichst optimale Verbindung der Vorteile von elektronisch aufbereiteten Distanzelementen mit jenen von Präsenzveranstaltungen. Diese Präsenz kann virtueller Natur sein, also online hergestellt werden, z. B. in Form einer Onlinevorlesung. Computer-based Training (CBT) orientiert sich am Einzelplatz, während Web-based Training (WBT) auf Kommunikation ausgelegt ist.

Anspruch und Wirklichkeit

Auf die anfängliche Euphorie rund...

Über die Autoren

Patricia Arnold ist Professorin für Sozialinformatik an der Hochschule München. Lars Kilian ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Kaiserslautern und Berater für E-Learning in der Erwachsenenbildung. Anne Thillosen ist Ko-Leiterin des Internetportals E-Teaching des Instituts für Wissensmedien Tübingen. Gerhard Zimmer war Professor für Berufs- und Betriebspädagogik an der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr.


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