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Handbuch Traineeprogramme
Buch

Handbuch Traineeprogramme

NachwuchskrÀfte finden, fördern und binden

SchÀffer-Poeschel, 2013 Mehr

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Bewertung der Redaktion

7

QualitÀten

  • Überblick
  • Hintergrund
  • Inspirierend

Rezension

Praxisnah und umfassend recherchiert: So prĂ€sentiert sich das Handbuch Traineeprogramme von Christine Wegerich. Ein Handbuch, das die wesentlichen Rahmenbedingungen eines Traineeprogramms erlĂ€utert und aufgrund einer Befragung deutscher Unternehmen auch mit Erkenntnissen aus der Praxis aufwarten kann. Dass die Bedeutung der Traineeprogramme zunimmt, solange die demografische Entwicklung keine Kehrtwende macht, wird dabei sehr deutlich. Vor allem große Unternehmen wissen um den Wettbewerbsvorteil solcher Ausbildungsmaßnahmen. Sie lassen sich diese auch etwas kosten, um als Arbeitgeber im Markt der Hochschulabsolventen gut positioniert zu sein. Kleine und mittlere Unternehmen können dabei mangels Zeit und Ressourcen kaum mithalten. Die aus KMU stammenden Beispiele offenbaren, dass deren Programme im Vergleich mit denen großer Unternehmen wenig zu bieten haben. Ein Aspekt, der im Handbuch allerdings nicht vertieft wird. getAbstract empfiehlt das Buch als Inspirationsquelle und Nachschlagewerk allen, die ein bestehendes Traineeprogramm weiterentwickeln oder gerade dabei sind, ein neues ins Leben zu rufen.

Zusammenfassung

Talentpool und Marketinginstrument

Wie in der Zukunft SchlĂŒsselpositionen eines Unternehmens besetzt werden können, ist eines der wichtigsten Themen des Personalmanagements in Deutschland. Bereits heute hat ein regelrechter Kampf um die besten Talente eingesetzt, da aufgrund der demografischen Entwicklung jĂ€hrlich weniger Absolventen auf den Arbeitsmarkt kommen. Nicht einfacher wird die Lage dadurch, dass die Bachelor-AbgĂ€nger neue Erwartungen an Unternehmen haben. Vor diesem Hintergrund stellen Traineeprogramme ein entscheidendes Instrument dar, um junge Talente anzuziehen und zu fördern. Noch ist die Zahl derer, die ein unternehmensinternes Traineeprogramm absolvieren, anstatt direkt in das Unternehmen einzusteigen, aber eher gering: Knapp ĂŒber 10 Prozent aller Hochschulabsolventen steht dieser Weg offen. Dabei sind Traineeprogramme bei den Bewerbern geschĂ€tzt und werden auch fĂŒr Unternehmen immer wichtiger. Diese profitieren nicht nur hinsichtlich der Mitarbeiterrekrutierung von Traineeprogrammen: Richtig angepackt, lassen sich die Programme auch als Marketinginstrument nutzen.

KontinuitÀt trotz Krise

Christine Wegerich hat mit ihrem Team 2011 online...

Über die Autorin

Christine Wegerich ist Professorin fĂŒr Personalmanagement und -entwicklung an der Fachhochschule WĂŒrzburg. Davor war sie einige Jahre als Beraterin fĂŒr Personal- und Organisationsentwicklung tĂ€tig.


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