Zusammenfassung von Herr der UBS

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Herr der UBS Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Überblick
  • Hintergrund
  • Praktische Beispiele

Rezension

Marcel Ospel gehörte zu den Schlüsselfiguren bei der Geburt der Schweizer Großbank UBS: Als der Schweizerische Bankverein und die Schweizerische Bankgesellschaft 1997 fusionierten, war das für den ambitionierten Banker der wichtigste Moment in seiner Karriere. Die erste Biografie über Marcel Ospel berichtet aber auch von den Tiefpunkten: den internen Machtkämpfen, den Wartestationen auf dem Weg zur Spitze und den Begleitumständen des nationalen Schweizer Dramas, welches das Grounding der Fluggesellschaft Swissair war. Dirk Schütz schildert Ospels Aufstieg minutiös und chronologisch. Psychologisches, Menschliches allerdings lässt er weitgehend aus in seinem Porträt des „Herrn der UBS“: Dessen Privatleben und Charakterzüge sind eher Randglossen einer Biografie, die sich auf berufliche Stationen konzentriert. getAbstract empfiehlt das Buch allen Lesern, die sich für den mächtigsten Banker der Schweiz interessieren, oder besser: die wissen wollen, wie man dazu wird.

Über den Autor

Dirk Schütz ist Chefredakteur des Schweizer Wirtschaftsmagazins Cash. Zuvor war er stellvertretender Chefredaktor von Bilanz und Wirtschaftswoche. Schütz ist außerdem Autor des Buches Gierige Chefs.

 

Zusammenfassung

Bescheidene Anfänge

„Aus dir wird nie etwas“ – das musste sich der junge Marcel Ospel von seinem Lehrer mehr als einmal anhören. Er war kein Streber, weder besonders fleißig noch besonders gut in der Schule. Aber schon im kleinen Marcel steckte der Ehrgeiz. Geboren 1950, wuchs er in bescheidenen Verhältnissen im Arbeiterviertel Kleinbasel auf. Das Bürgertum machte große Unterschiede zwischen den Hungerleidern und der besseren Gesellschaft. Ospel merkte das. Wenn er die Straßenbahn über den Rhein nahm, stand er in zwanzig Minuten vor dem Hauptgebäude des Schweizerischen Bankvereins (SBV). Hier wollte er einmal landen. 1965, nach der Schule, stellte ihn sein Vater vor die Wahl: Handelsschule oder eine Lehre bei der Basler Börsenbank Transvalor, Hauptsache etwas Solides. Marcel Ospel wollte nicht länger die Schulbank drücken und wählte die Banklehre. Der Job machte ihm Spaß. Nach drei Jahren Ausbildung wechselte er zur Privatbank Darier & Cie. in Genf. Mit 22 Jahren ging er zurück nach Basel, zur Schweizerischen Bankgesellschaft (SBG), wo er eine Ausbildung zum Anlageberater absolvierte. Auch privat tat sich einiges: 1973 heiratete Ospel die um ein Jahr jüngere Margot Baur...


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