Zusammenfassung von HR-PR: Personalarbeit und Public Relations

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HR-PR: Personalarbeit und Public Relations Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ
  • Umsetzbar

Rezension

Begriffe wie „Personalmarketing“ und „HR-PR“ versprechen Unternehmen einen Ausweg aus ihrem Fachkräftemangel. In der Praxis herrscht aber meist noch die gute alte Personalwerbung vor, also Stellenanzeigen, Jobmessen und Hochglanzbroschüren. Manfred Böcker und Bernhard Schelenz versammeln in ihrem Buch Autoren aller beteiligten Disziplinen – Personalverantwortliche ebenso wie PR-Spezialisten und Journalisten –, um zu zeigen, worum es bei HR-PR geht: der Öffentlichkeit von der Arbeitswelt im Unternehmen zu erzählen und das Arbeitgeberimage als Produkt marktgerecht zu gestalten. Auch wenn sich hinter dem Branchen-Jargon gelegentlich Selbstverständlichkeiten verstecken: Das Buch kann helfen, die Kommunikation von Personalangelegenheiten und sogar die Personalarbeit selbst zu verbessern, glaubt getAbstract. Interessant ist es für Personalverantwortliche und ihre Ansprechpartner in PR und Journalismus.

Über die Autoren

Manfred Böcker berät Arbeitgeber und Personaldienstleister zu Fragen der Öffentlichkeitsarbeit rund um Personalthemen. Bernhard Schelenz ist Inhaber einer Agentur für Personal- und Unternehmenskommunikation.

 

Zusammenfassung

Alter Wein in neuen Schläuchen?

Nach wie vor dominieren Stellenanzeigen, Karriereportale oder Auftritte auf Jobmessen den Krieg um die Köpfe – und das trotz zahlreicher Modebegriffe wie Personalmarketing, Employer-Branding oder HR-PR. Doch die große Chance, aktiv mit interessanten Geschichten aus dem eigenen Unternehmen an die Öffentlichkeit zu treten – genau das bedeutet der Begriff „HR-PR“ –, vergeben die meisten Unternehmen noch. Kein Wunder, dass Personalthemen nach wie vor meist nur im Karriereressort vorkommen und von Wirtschaftsjournalisten kaum wahrgenommen werden.

Guter Ruf dank HR-PR

Negative Personalgeschichten tauchen in den Wirtschaftsteilen und -medien gehäuft auf: Kurzarbeit, Entlassungen, Streit mit dem Betriebsrat usw. Auf der anderen Seite finden sich Nutzwertartikel etwa zum Thema MBA oder Überfliegerstorys in den Karriereressorts. Der überwiegende Teil der heutigen Arbeitswelt allerdings bleibt im Dunkeln oder schafft es höchstens in die wenig gelesenen Feuilletons. Vermeintliche Trends werden aufgegriffen, wenn sie in den Themenkreis der Journalisten – der Zielgruppe für PR – passen. Das Beispiel der zahlreichen Geschichten über Praktikantenausbeutung...


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