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Ich.

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Ich.

Erfolg kommt von innen

riva,

15 Minuten Lesezeit
10 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Gott sei Dank! Torwart-Titan Oliver Kahn ist auch nur ein Mensch, wenn auch ein sehr erfolgreicher. Hier lesen Sie, warum.


Bewertung der Redaktion

8

Qualitäten

  • Umsetzbar

Rezension

Oliver Kahn, lange Jahre Torhüter der deutschen Fußball-Nationalmannschaft, gilt als hart, verbissen und unbeugsam. Als Fußballer feierte der „Titan“ internationale Triumphe. Doch hinter diesem Erfolg steht mehr als nur ein unbedingter Wille zum Sieg. In seinem zweiten Buch setzt sich Kahn mit dem Thema Erfolg auseinander und gibt Tipps für ein erfolgreiches Leben. Längst nicht alle davon sind neu, manche banal. Aber Kahn schreibt packend und praxisorientiert, ergänzt seine Ratschläge mit Checklisten und Illustrationen und spart nicht mit Beispielen aus seiner Fußballerkarriere. Es sind diese unmittelbaren Einblicke in Kahns Hirn, die sein Buch besonders interessant machen. Wie er sich vor einem Elfmeterschiessen in seinen „Tunnel“ verkriecht – ein Lehrstück in Sachen Konzentration. Wie er seinen Körper nach einem 0:5 zwingt, aufrecht zu bleiben – eindrücklich. Ungeschminkt geht der vermeintlich Unbesiegbare auch auf seine Schwächen ein und zeigt, dass hinter der harten Fassade eine starke Persönlichkeit steckt. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die im Leben erfolgreich sein wollen – selbst dann, wenn sie mit Fußball nichts am Hut haben.

Zusammenfassung

Authentisch und erfolgreich sein

Erfolg fällt einem nicht einfach so zu, sondern ist stets das Produkt harter Arbeit. Der erste Schritt auf dem Weg zum Erfolg ist Authentizität: Verbiegen Sie sich nicht, sondern seien Sie Sie selbst. Dabei können Sie durchaus verschiedene Ich-Rollen verkörpern, die zu unterschiedlichen Lebensbereichen gehören. Ein prominenter Sportler kann z. B. in drei verschiedene Ich-Rollen schlüpfen: in ein Wettkampf-Ich, in ein privates Ich und in ein Waren-Ich, d. h. in das Ich, das in der Öffentlichkeit gezeigt und vermarktet wird. Diese Ich-Rollen können sehr unterschiedliche Züge annehmen – es ist klar, dass sich ein Fußballer im Spiel anders verhält als zu Hause bei seiner Familie –, dennoch sind sie eng miteinander verknüpft. Und sie dürfen sich auch nicht zu sehr ins Gehege kommen, sonst schadet man sich damit selbst. Ist die Ich-Rolle einmal geprägt, kann das bereits zum Erfolg beitragen – z. B. wenn Ihr Wettkampf-Ich als unbeugsam gilt und der Gegner allein deshalb schon so viel Respekt vor Ihnen hat, dass er einen Angriff gar nicht erst in Erwägung zieht.

Ziele als Grundlage des Erfolgs

Warum aber sollten Sie überhaupt Erfolg...

Über den Autor

Oliver Kahn startete seine Torhüterkarriere 1975 im Alter von sechs Jahren beim Karlsruher SC. Er machte das Abitur und begann ein Studium der Wirtschaftswissenschaften. Mit der deutschen Nationalmannschaft und dem FC Bayern München gewann er zahlreiche Titel. Nach der Saison 2007/08 beendete er seine Profikarriere.


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