Zusammenfassung von Industrielle Forschung und Entwicklung in Emerging Markets

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Industrielle Forschung und Entwicklung in Emerging Markets Buchzusammenfassung
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Bewertung

6

Qualitäten

  • Umfassend
  • Umsetzbar

Rezension

Wer in Schwellenländern erfolgreich sein will, muss auch vor Ort forschen und entwickeln, sagen die Autoren dieses Sammelbands. Welche Organisationsform dafür die beste ist, wie lange der Aufbau einer F&E-Einheit dauert und was er kostet, erfährt man anhand von Beispielen aus diversen Branchen. So berichtet z. B. die Firma Sartorius von ihrem Global Engineering Network, Evonik Degussa von ihrem konzerneigenen F&E-Zentrum in China und General Electric über den Standort im indischen Bangalore. Die Informationen sind detailliert, die Tipps umsetzbar. Alles in allem zeichnet das Buch ein lebendiges Bild von den Herausforderungen und Lösungsmöglichkeiten vor Ort und wird dem eigenen Anspruch gerecht, anwendungsbereites Wissen zu liefern. getAbstract kann es allen F&E-Managern und Mitgliedern der Unternehmensführung empfehlen, die mit dem Aufbau einer Niederlassung in einem Schwellenland betraut sind.

Über die Autoren

Prof. Dr. Holger Ernst ist Inhaber des Lehrstuhls für Technologie- und Innovationsmanagement an der Otto Beisheim School of Management und berät zahlreiche Unternehmen auf dem Gebiet des Innovationsmanagements. Anna T. Dubiel und Martin Fischer sind wissenschaftliche Mitarbeiter und Doktoranden am Lehrstuhl von Prof. Ernst und forschen u. a. auf dem Gebiet des internationalen F&E-Managements. Neben diesen drei Herausgebern haben fast 30 weitere Autoren zum Buch beigetragen.

 

Zusammenfassung

Erfolgreich nur vor Ort

Emerging Markets oder Schwellenländer wie China oder Indien weisen enorme Wachstumsraten auf. Indiens Wirtschaft beispielsweise wuchs im Jahr 2007 um 15,2 %. In China waren es 11,4 %. Deutschlands Wirtschaft brachte es in dieser Zeit dagegen nur auf 2,5 %. Für westliche Industrieunternehmen stellt sich angesichts dieser Entwicklung nicht nur die Frage, wie sie vom Wachstum in den Schwellenländern profitieren, sondern auch, wie sie sich ihre Vormachtstellung auf den Weltmärkten sichern können.

Im Vergleich zu den Märkten in den industrialisierten Ländern entwickeln sich die Emerging Markets nicht nur dynamischer, sondern verfügen auch über andere Käuferstrukturen. Die Vorlieben der Kunden ändern sich sehr schnell. Die naheliegende Schlussfolgerung: Nur wer vor Ort ist, kann sich flexibel darauf einstellen. Unabdingbar für den Erfolg auf dem lokalen Markt ist eine auf lokalem Wissen basierende Forschung & Entwicklung (F&E). Qualifiziertes Fachpersonal steht vor Ort zur Verfügung. Die Nähe zu wissenschaftlichen Einrichtungen und Fertigungsstätten, der direkte Kontakt zum Kunden und beschleunigte Innovationszyklen sparen Kosten. <...


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