Zusammenfassung von Industriestandort Schweiz

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Industriestandort Schweiz Buchzusammenfassung
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Bewertung

6

Qualitäten

  • Überblick
  • Praktische Beispiele

Rezension

Immer mehr Schweizer Unternehmen suchen ihr Glück in der Ferne: Die Auslagerung der Produktion in so genannte Billiglohnländer verspricht hohe Profite. Andere Firmen hingegen haben beschlossen, einen Großteil ihrer Produktion oder zumindest strategische Kernbereiche am Standort Schweiz zu belassen. Dieses Buch spürt den Gründen für das Auslandsengagement Schweizer Firmen nach, untermauert dies mit aktuellen Studien und verdichtet die Ergebnisse zu Strategien. Aus zehn Fallbeispielen namhafter Unternehmen destillieren die Autoren Erfolgsfaktoren für die Professionalisierung der Schweizer Industrie heraus. Das Buch hat den Charakter eines Sammelbands, die Einzelbeiträge lassen sich auch unabhängig voneinander studieren. Der Stil ist leider oft umständlich, die Lesefreude droht auf der Strecke zu bleiben. Dennoch empfiehlt getAbstract diese Momentaufnahme der Schweizer Industrie am Anfang des 21. Jahrhunderts: Wer aktuelle Daten und Meinungen zum Thema sucht, findet sie hier in kompakter Form.

Über die Autoren

Thomas Friedli ist Geschäftsführer des Transferzentrums für Technologiemanagement an der Universität St. Gallen. Elgar Fleisch leitet ebendort als Direktor das Institut für Technologiemanagement. Heiko Gebauer ist Habilitand an diesem Institut. Franz Jaeger lehrt als Professor für Wirtschaftspolitik ebenfalls an der Universität St. Gallen.

 

Zusammenfassung

Neue Herausforderungen

Die produzierende Industrie am Standort Schweiz sieht sich mit vielen drängenden Problemen konfrontiert. Vor allem die Schnelligkeit der wirtschaftlichen Entwicklung bereitet vielen Kopfzerbrechen. Der Grund: Der hohe Fixkostenanteil in der Industrie und die entsprechend lange Kapitalbindung führen zu Amortisationszeiten von 10–15 Jahren. Das schränkt die Flexibilität der Fertigung dramatisch ein, wenn es darum geht, neue oder andere Produktlinien zu lancieren. Und das ist längst nicht die einzige Herausforderung:

  • Die Abhängigkeit von Banken und ihren Kennzahlvorgaben führt zu einer auf kurzfristige Kapitalrendite ausgerichteten Unternehmensführung.
  • Die Globalisierung übt einen massiven Kostendruck auf die Unternehmen aus, dem diese häufig mit der Verlagerung der Produktion ins Ausland begegnen.
  • Die Märkte sind volatil und verändern sich teilweise in unvorhersehbarem Ausmaß.
  • Die Informationstechnologie ist Segen und Fluch zugleich: Sie ermöglicht einerseits die Vernetzung mit den Abnehmern, führt aber andererseits zu digitalen Marktplätzen und damit zu erhöhtem Wettbewerb.
  • Die produzierende Industrie...

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