Zusammenfassung von Infrastrukturinvestments

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Infrastrukturinvestments Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Infrastrukturinvestments sind in Niedrigzinsphasen ein interessantes Investment, vor allem für Investoren mit hohem Investitionsbedarf und risikoaverser Strategie, wie es bei den meisten institutionellen Investoren der Fall ist. Insofern ist es sinnvoll, die Stimmen verschiedener Experten aus Wissenschaft und Praxis mit ihren unterschiedlichen Fachgebieten und Perspektiven in einem Herausgeberband zu versammeln, um eine erste Annäherung an diese relativ neue, komplexe Assetklasse zu ermöglichen. Unterschiedliche Perspektiven sind besonders nützlich, wenn sie sich aufeinander beziehen – was hier aber leider nicht geschieht. Stattdessen liest man eine mal mehr, mal weniger zusammenhängend erscheinende Sammlung von sehr unterschiedlichen Statements, die neben Redundanzen manchmal sogar Widersprüchlichkeiten produziert. Doch trotz dieser Mängel empfiehlt getAbstract das Buch allen, die sich einen Überblick über Formen, Chancen und Risiken dieser neuartigen Assetklasse verschaffen wollen.

Über die Autoren

Jens Kleine ist Professor für Finanzdienstleistungen an der Steinbeis-Hochschule Berlin. Thomas Christian Schulz leitet den Bereich Risikomanagement, Immobilien- und Projektfinanzierung bei der Landesbank Baden-Württemberg. Matthias Krautbauer ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Steinbeis Research Center for Financial Services.

 

Zusammenfassung

Marode Straßen und leere Kassen

Weltweit besteht bis 2030 ein Bedarf an rund 70 Billionen Dollar für Infrastrukturinvestitionen, so eine Schätzung der OECD. Infrastruktur umfasst Transport- und Verkehrsinfrastruktur, Energie- und Wasserversorgung, Kommunikationsnetze, aber auch soziale Infrastruktur wie Gesundheitsvorsorge, Bildung und Kultur. Der höchste Bedarf besteht laut einer McKinsey-Studie aktuell im Straßenbau, es folgen die Energie- und Wasserversorgung und die Telekommunikationsnetze.

Diese Situation ist einerseits eine Folge des Investitionsstaus der letzten Jahre und andererseits eine Notwendigkeit angesichts neuer Herausforderungen, etwa des Klimawandels. Während 1980 in den westlichen Industriestaaten noch 4 Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Infrastrukturmaßnahmen aufgewendet wurden, waren es 2005 nur 3 Prozent. Dem hohen Investitionsbedarf in den westlichen Industrieländern stehen mehr oder weniger leere staatliche Kassen gegenüber. In den letzten Jahren haben Infrastrukturinvestments von privaten Geldgebern in diesem Bereich bereits an Bedeutung gewonnen, und mit hoher Wahrscheinlichkeit wird dieser Trend sich in Zukunft verstärken. Die Finanzierung...


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