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Inhouse-Partner Buchzusammenfassung
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Bewertung

6

Qualitäten

  • Umsetzbar

Rezension

Outsourcing haftet oft etwas Negatives an. Welche Chancen sich damit einem Unternehmen und auch dessen Mitarbeitern offenbaren, zeigt dieses Buch am Beispiel des Personalwesens, das die größten Wachstumsraten im Outsourcing-Bereich vorzuweisen hat. Die Autoren deklinieren dabei sämtliche Aspekte einer solchen Auslagerung durch, von den Formen der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Dienstleistern über die Eignung der einzelnen HR-Aufgaben fürs Outsourcing bis hin zur Vertragsgestaltung und Implementierung. Hilfreich sind die Marktübersicht und wichtige Internetadressen. Obwohl die Autoren Männer der Praxis sind, dominiert das Grau der Theorie den Inhalt leider sehr. Konkrete Beispiele aus der Unternehmenswelt sucht der Leser vergebens. Allenfalls heißt es „Ein IT-Unternehmen hat ...“. Rätselhaft ist der Titel des Buches: Das Inhouse-Partner-Modell wird auf gerade mal fünf Seiten abgehandelt. getAbstract empfiehlt das detailreiche Buch allen Personalverantwortlichen, die mehr über die Möglichkeiten des Outsourcings in ihrem Bereich wissen wollen.

Über die Autoren

Joachim Gutmann ist Vorstand der GLC Glücksburg Consulting. Sven Kilian ist in der Personaldienstleistungsbranche tätig und sitzt der Geschäftsführung der TimePartner Gruppe vor.

 

Zusammenfassung

Grundlagen des Outsourcings

Die demografische Entwicklung, der Fachkräftemangel, die Virtualisierung von Verwaltungsprozessen und der wachsende Kosten- und Effizienzdruck stellen den Personalbereich vor große und neue Herausforderungen. Durch Outsourcing, also das Auslagern bestimmter Tätigkeiten, lassen sich diese Herausforderungen meistern. In anderen, stärker standardisierbaren Unternehmensbereichen ist das seit Langem gang und gäbe. Das Personalwesen ist da jedoch anspruchsvoller. Führungskräfte müssen gut überlegen, an wen und in welchem Umfang sie auslagern wollen. Unterschieden wird nach den Alternativen totales und partielles Outsourcing sowie nach der Art des Shorings. Mit totalem Outsourcing lagert das Unternehmen ganze Geschäftsprozesse an einen Dienstleister aus. Partielles Outsourcing betrifft nur Teilprozesse oder Teilbereiche. Beim Shoring spielt der Standort eine Rolle: Dienstleistungen werden dorthin ausgelagert, wo sie in ausreichender Qualität günstig erbracht werden können. Das kann im Ausland geschehen, wie beim Near- oder Offshoring, oder auch im Inland, wie beim Onshoring. Noshoring heißt, dass ein IT-System die Leistung erbringt.

Chancen...


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