Zusammenfassung von Interkulturelles Coaching

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Interkulturelles Coaching Buchzusammenfassung
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Bewertung

7 Gesamtbewertung

9 Umsetzbarkeit

7 Innovationsgrad

6 Stil


Rezension

Wer mit westlichen Coachinginstrumenten weltweit Probleme lösen und Menschen glücklich machen will, ist auf verlorenem Posten: Methoden, die in einem Land funktionieren, verschrecken anderswo die Klienten. Es gilt, den kulturellen Hintergrund zu kennen und ihn ins Coaching einzubeziehen. Die Autoren dieses Buches sind allesamt Coachingexperten für einen bestimmten Kulturkreis und können mit authentischen Erfahrungsberichten und Praxisbeispielen aufwarten. Diese persönliche Note macht die Texte lebendig, auch wenn dadurch der Anspruch auf Allgemeingültigkeit verloren geht. Hilfreich sind nicht nur die konkreten Tipps, sondern auch die Negativbeispiele. Und lobenswert für ein Buch, an dem mehrere Autoren gearbeitet haben, ist außerdem der einheitliche Kapitelaufbau: Für jede Kultur werden dieselben Fragen und Themen aufgeworfen, was es leicht macht, Vergleiche zu ziehen. getAbstract empfiehlt das Buch jedem Coach, der in Unternehmen mit globaler Ausrichtung tätig ist oder Klienten mit internationalem Hintergrund hat.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • welchen Stellenwert Coaching in Japan, China, Indien, der Schweiz, den arabischen Ländern und den USA hat und
  • welche Coaching-Tools in diesen Kulturen Erfolg versprechen.
 

Über die Autoren

Ronald Franke ist Wirtschaftspsychologe und lehrt an verschiedenen Hochschulen Psychologie, interkulturelle Kommunikation und Coaching. Julia Milner ist Coach und Consultant und zudem in Lehre und Forschung, unter anderem im Bereich Coaching, tätig. Zehn weitere Autoren waren an dem Buch beteiligt.

 

Zusammenfassung

Andere Länder, anderes Coaching

Coaching wird für die berufliche und private Weiterentwicklung immer wichtiger. Zudem sieht sich ein Coach heute durch die Globalisierung und internationale Verflechtungen zunehmend mit fremden Kulturen konfrontiert. Sowohl das westlich geprägte Coachingverständnis als auch spezifische Coachinginstrumente müssen auf ihre Tauglichkeit überprüft werden. Das Verhalten der Klienten hängt stark von ihrer kulturellen Prägung ab, und ihre Wertvorstellungen können sich von Kultur zu Kultur frappant unterscheiden. Das muss der Coach berücksichtigen. Er muss bei seiner Tätigkeit die kulturellen Eigenheiten respektieren und die Coachingmethoden der jeweiligen Kultur anpassen. Situative Faktoren und Persönlichkeitsmerkmale dürfen dabei jedoch nicht vernachlässigt werden.

Japan: Persönliches im Hintergrund

In Japan hat sich das Coaching nach westlichem Vorbild erst in den 90er-Jahren verbreitet. Die Werte Beziehung, Hierarchie und Harmonie prägen die konfuzianische Haltung der Japaner und an diesen Werten muss sich das Coaching orientieren. Der Coach – in Japan sehr oft eine Frau – fungiert als Lehrer, um unter anderem die zwischenmenschliche...


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