Zusammenfassung von Internationale Kompetenz

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Internationale Kompetenz Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Umsetzbar

Rezension

Die Globalisierung der Wirtschaft erfasst auch kleine und mittlere Unternehmen. An sie richtet Marion Keup ihr Buch, denn diese Zielgruppe ist auf die neuen Herausforderungen meist nur unzureichend vorbereitet. Der Ratgeber ist nach repräsentativen Praxisfällen gegliedert, angefangen mit der Geschäftsanbahnung bis hin zum Auslandseinsatz. Dabei präsentiert die Autorin mit Vorliebe Situationen, in denen gegensätzliche Vorstellungs- und Verhaltensweisen aufeinanderprallen, denn sie bergen das größte Potenzial an Missverständnissen und Konflikten. So stellt Keup beispielsweise Sach- und Beziehungsorientierung, Individualismus und Kollektivismus oder Perfektionismus und Improvisation einander gegenüber. Sie verzichtet weitestgehend auf Fachterminologie und verwendet eine verständliche Sprache, sodass man die zahlreichen Informationen leicht aufnehmen und verinnerlichen kann. getAbstract empfiehlt das kompakte Handbuch allen Unternehmern, Personalverantwortlichen und anderen Angestellten, die in irgendeiner Weise mit Partnern aus anderen Kulturkreisen zu tun haben.

Über die Autorin

Marion Keup arbeitet als Coach und Kommunikationstrainerin im Bereich internationale Beziehungen. Sie hat mehrere Jahre in Brasilien gelebt und ist Inhaberin eines Beratungsunternehmens in Essen.

 

Zusammenfassung

Sach- und Beziehungskulturen

Ein kurzer Small Talk mag in Deutschland für die Anbahnung einer Geschäftsbeziehung reichen, nicht aber in Ländern, die familien-, gruppen- und beziehungsorientiert sind. Ein asiatischer Geschäftspartner etwa will wahrscheinlich etwas über Ihre Familie erfahren – haben Sie keine, gelten Sie vielleicht sogar als verantwortungslos. Greifen Sie darum lieber zu einer Notlüge, als gar nicht zu antworten.

Gewöhnen Sie sich im internationalen Umfeld indirekte Kommunikationsweisen an. Hier können Sie von den Engländern lernen: „Eventuell“ und „vielleicht“, Ausdrücke, die in Deutschland, wo es um Genauigkeit und Perfektion geht, verpönt sind, mildern Ihre Aussagen ab. Die meisten Kulturen streben nach zwischenmenschlicher Harmonie. Daher eckt in der internationalen Kommunikation niemand so sehr an wie die Deutschen mit ihrer direkten und oft barsch wirkenden Art. Der kulturelle Hintergrund macht dies verständlich: In den wenigsten Kulturen wird so stark zwischen Sache und Person unterschieden wie in Deutschland. Beziehungsorientierte Kulturen sehen eine Kritik an einer Sache auch als eine Kritik an einer Person.

Umgekehrt überhören Deutsche...


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