Zusammenfassung von Investieren in Edelhölzer

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Investieren in Edelhölzer Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ
  • Umsetzbar

Rezension

Jede Form der Vermögensanlage will durchdacht sein, eine Investition in Hölzer aber ganz besonders. Schon die naturnotwendige langfristige Perspektive reduziert den Kreis der infrage kommenden Interessenten erheblich. Wer trotzdem mit dem Gedanken spielt, sich auf diesem Gebiet zu tummeln – z. B. weil ihm schlicht der Gedanke sympathisch ist oder weil er sehr viel Geld zur Verfügung hat –, der ist mit diesem Buch bestens beraten. Die Erklärungen sind umfassend, der Stil durchgehend verständlich und die finalen Anlagevorschläge nachvollziehbar und wertneutral. Überflüssig erscheint bloß die eine oder andere Wiederholung davon, wie ökologisch sinnvoll ein derartiges Investment sei. Das Wort „unstrittig“ wird in diesem Zusammenhang derart exzessiv gebraucht, dass man schnell einmal dazu neigt, hinter dem Ökopathos in erster Linie die Geschäftsinteressen zweier Autoren zu wittern, die ihr Geld selbst mit Holzinvestments verdienen. Von diesem Makel abgesehen, hat das Buch aber durchaus das Zeug zum Standardwerk für Holzinvestoren, meint getAbstract.

Über die Autoren

Andreas Rühl ist Geschäftsführer der Vermögensverwaltung IFL sowie Vorstand der Lignum Edelholz Investitionen AG. Marco Feiten gründete im Jahr 2000 den Trierer Aktienclub, bei dem er bis 2006 die Geschäftsführung verantwortete. Er ist Prokurist bei IFL und tritt als Referent bei Anlegerveranstaltungen auf.

 

Zusammenfassung

Die Natur verlangt Geduld

Mit der Vermögensanlage in Edelhölzer sind bislang erst wenige Investoren vertraut. Dies kommt nicht von ungefähr, schließlich setzt eine strukturierte Aufforstung einiges voraus, angefangen bei der Auswahl und dem Ankauf geeigneter Pflanzflächen über das Erstellen des eigentlichen Forstbetriebs bis hin zur laufenden Pflege und Bewachung der Hölzer. Unter fünf Millionen Euro macht ein solches kapital- und pflegeintensives Geschäft nicht viel Sinn. Hinzu kommt, dass langer Atem gefragt ist. Für die überdurchschnittlich hohen Ertragschancen verlangt die Natur im Gegenzug eine Menge Geduld. Wussten Sie übrigens, dass Deutschland über größere Holzvorräte verfügt als Skandinavien? Die deutsche Forst- und Holzwirtschaft gehört mit einem Jahresumsatz von ca. 100 Milliarden Euro zu den größten Wirtschaftszweigen des Landes.

Auf die Pflege kommt es an

Die Einflussfaktoren auf das Ertragspotenzial von Hölzern sind vielfältig. Zu berücksichtigen sind u. a. das Pflanz- und Auslichtungsschema sowie die fortlaufende Pflege (Astung, Unkrautverhinderung, Düngung). Das Ziel ist klar: Am besten verkaufen sich gerade, lange und vor allem dicke Baumstämme...


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