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Kandidaten lesen Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Innovativ
  • Umsetzbar

Rezension

Herkömmliche Recruitingverfahren sind aufwändig und führen trotzdem nicht unbedingt dazu, dass am Ende der richtige Kandidat im Unternehmen landet. Headhunter Wolfgang K. Eckelt regt zum Blick auf das große Ganze an. Wie tickt das jeweilige Unternehmen? Welche Kandidaten sind tatsächlich erwünscht? Wer kann sich in diesem Umfeld entfalten und welche Art von Führungskraft geht dort unter, ganz gleich, wie talentiert sie ist? Die unausgesprochenen Codes, Statussymbole und Abläufe sind wichtiger als austauschbare Mission Statements und Selbstbeschreibungen der Arbeitgeber, lautet Eckelts erste Lektion. Lektion Nummer zwei: Die glattgebügelten und trainierten Bewerber von heute lassen sich nur mittels Provokation und Irritation aus der Reserve locken. Recruiter sollten sich also trauen, zu provozieren. Trotz der Kürze des Buches geht manchmal der rote Faden etwas verloren, aber diese beiden Lektionen bleiben hängen. Ob allerdings das empfohlene provokante Verhalten tatsächlich immer geeignet ist, die Perlen unter den Kandidaten hervorzuzaubern, sei dahingestellt. In manchen Fällen könnte es auch dazu führen, dass sich gerade die Besten angeekelt abwenden, sobald sie die Provokation als Taktik entlarvt haben. getAbstract empfiehlt dieses Buch allen HR-Managern.

Über den Autor

Wolfgang K. Eckelt ist als Headhunter vor allem für die Automobilbranche tätig. Er leitet das Stuttgarter Unternehmen Eckelt Consultants und veranstaltet einen jährlichen Branchen-Event.

 

Zusammenfassung

Was Headhunter Personalern voraus haben

Die Anforderungen ans Personalwesen sind hoch, dessen Ansehen aber eher tief. Personalmanager müssen heute den demografischen Wandel managen. Sie sehen sich anspruchsvolleren und gleichzeitig weniger mobilen Bewerbern gegenüber, die ganz genau gelernt haben, in Bewerbungsgesprächen gut abzuschneiden – was leider noch nichts über ihre Leistungsfähigkeit aussagt. Es kommt zu teuren und folgenschweren Fehlbesetzungen. Dafür gibt es viele Ursachen. Oft entscheidet der Stallgeruch über die Rekrutierung: Großkonzerne nehmen Söhne aus dem großbürgerlichen Milieu auf, Mittelständler solche aus der Mittelschicht. Das Milieu überschattet die Passung und Kompetenz des Kandidaten. Immer wieder lassen sich Personaler auch von einem einzigen strahlenden Detail blenden, etwa einem Elite-Uni-Abschluss oder besonders gutem Aussehen. Tunnelblick, sinnlose Persönlichkeitstests, wenig aussagekräftige Arbeitsproben und sogar die Tageszeit können die Entscheidungsfindung negativ beeinflussen.

Externe Headhunter befinden sich in einer besseren Ausgangsposition. Sie sind unabhängig von Eitelkeiten und Befindlichkeiten im Unternehmen, werden nach Erfolg...


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