Zusammenfassung von Warum Burnout nicht vom Job kommt

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Warum Burnout nicht vom Job kommt Buchzusammenfassung
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Rezension

Über die Volkskrankheit Nr. 1 wurde schon viel geschrieben, und der Tenor ist meist derselbe: Zu einem Burnout kommt es, weil wir gestresst sind – aufgrund erhöhter Arbeitsdichte, größerer Verantwortung oder dauernder Erreichbarkeit. Stimmt nicht, sagt Helen Heinemann, Stress-Expertin und Gründerin eines „Instituts für Burnout-Prävention“. Im Auftrag einer großen Krankenkasse hat sie über tausend vom Burnout betroffene Menschen betreut. Und ist zu einer neuartigen und gewagten Schlussfolgerung gekommen: Burnout kommt nicht vom Job, es ist eine seelische Unzufriedenheit über den fehlenden Sinn im Leben. Betroffen sind Manager genauso wie Hausfrauen, und wer das Übel an der Wurzel packen will, muss vor allem an seinem Rollenverständnis arbeiten. Wobei es die Autorin gerade den Frauen nicht leicht macht, dies zu tun: Einerseits werden Hausfrauen als besonders Burnout-gefährdet geschildert, wegen der mangelnden Erfolgserlebnisse, andererseits treibt der Rollenkonflikt jede berufstätige Familienfrau laut Heinemann fast zwangsläufig in den Burnout. Wie dieses Dilemma zu lösen ist, verrät die Autorin leider nicht. getAbstract empfiehlt das ansonsten mitreißend geschriebene und mit etlichen Fallbeispielen illustrierte Buch allen, die vom Burnout betroffen sind oder die jemanden kennen, der ausgebrannt ist.

Das lernen Sie

  • welche Vorurteile es gegenüber dem Syndrom Burnout gibt,
  • wo der wirkliche Ursprung von Burnouts liegt und
  • welches Umdenken nötig ist, um Burnouts zu vermeiden.
 

Über die Autorin

Helen Heinemann ist Pädagogin mit psychotherapeutischer Ausbildung und Expertin für Stress, Erschöpfung und Burnout. Sie arbeitet seit über 20 Jahren in der Gesundheitsförderung und gründete 2005 das „Institut für Burnout-Prävention“ in Hamburg.

 

Zusammenfassung

Die fünf häufigsten Burnout-Vorurteile
Das Syndrom Burnout wurde 1974 erstmals beschrieben und wird seither wissenschaftlich untersucht. Trotzdem ist der Begriff bis heute in der Gesellschaft wie in der Fachwelt mit Vorurteilen belastet, welches es zu widerlegen gilt:

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