Zusammenfassung von Klassiker der Organisationsforschung

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Klassiker der Organisationsforschung Zusammenfassung
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Rezension

Viele Missverständnisse und Missdeutungen wurzeln darin, dass Menschen nicht alle Ebenen einer Mitteilung berücksichtigen. Birgit Thiede erläutert in ihrem Artikel, wie der Kommunikationspsychologe Friedemann Schulz von Thun Wege zu gelungener Kommunikation aufzeigt. Präzise und verständlich beschreibt sie diverse Modelle und Schemata; Abbildungen veranschaulichen ihre Ausführungen. Eine nützliche Einführung in die Kommunikationspsychologie, die auf engstem Raum wesentliche Thesen fundiert darstellt, findet getAbstract.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • durch welche Elemente sich gelungene Kommunikation auszeichnet und
  • wie Sie selbst besser kommunizieren.
 

Über die Autorin

Birgit Thiede ist Managementberaterin, Coach und Mediatorin. Ihre Ausbildung absolvierte sie unter anderem bei Friedemann Schulz von Thun und Christoph Thomann. 

 

Zusammenfassung

Ein wesentliches Element guter Führung ist eine gelungene Kommunikation. Der Kommunikationspsychologe Friedemann Schulz von Thun hat sich intensiv mit zwischenmenschlicher Kommunikation beschäftigt. Schulz von Thun zufolge hat jede Mitteilung vier Komponenten: Sachinhalt (Welche Information gebe ich?), Selbstkundgabe (Was offenbare ich über mich?), Beziehung (Wie stehen wir zueinander?) und Appell (Wozu will ich dich veranlassen?). Sie bilden ein Kommunikationsquadrat, das helfen kann, Missverständnisse zu vermeiden – etwa, wenn Führungskräfte vor allem auf dem „Sach- und Apellohr“ hören und die Botschaften ihrer Mitarbeiter auf der Selbstkundgabe- und Beziehungsebene unbeachtet lassen. Mithilfe des Kommunikationsquadrats kann es gelingen, auch diese Ebenen zu berücksichtigen und echtes Verständnis zu fördern. Ähnliches gilt für das Werte- und Entwicklungsquadrat. Es will helfen, Persönlichkeitstypen, Werte und Tugenden auszubalancieren. Offenheit etwa kann eine Tugend sein, in ihrer Extremform aber naiv wirken, ebenso kann Sachlichkeit in Empathielosigkeit umschlagen. Mit dem Werte- und Entwicklungsquadrat lassen sich solche Übertreibungen erkennen und entsprechend kompensieren.


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