Zusammenfassung von Der Tod auf dem Nil

Ein Fall für Poirot

London 1937
Diese Ausgabe: Atlantik, Mehr

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Der Tod auf dem Nil Buchzusammenfassung
Das perfekte Alibi? „Nicht mit mir!“, sagt Meisterdetektiv Hercule Poirot.

Rezension

Ein ausgeklügelter Mord vor exotischer Kulisse

Eigentlich will Hercule Poirot nur Urlaub machen. Doch auf dem Nildampfer, mit dem der belgische Meisterdetektiv eine Kreuzfahrt unternimmt, wird eine schöne Millionärserbin ermordet. Fast jeder der Mitreisenden kommt als Täter infrage, auch der Gatte des Opfers und seine Exgeliebte, die allerdings beide ein bombenfestes Alibi haben. Doch Poirot wäre nicht Poirot, wenn er sich dadurch täuschen ließe. Mit der gewohnten Mischung aus Charme und Beharrlichkeit befragt er die Passagiere und kommt nebenbei allerlei verborgenen Süchten und Marotten der britischen Upperclass auf die Spur. Immer wieder lässt er sich auf falsche Fährten lenken, doch am Ende findet er dank seiner brillanten Kombinationsgabe die Lösung. Man kann Agatha Christies klassischem Detektivroman einiges vorwerfen: Die Handlung wirkt bisweilen unglaubwürdig, die Charaktere sind recht einfach gestrickt und am Ende ist die heile Welt wiederhergestellt. Doch dies sind Kleinigkeiten angesichts der Tatsache, dass das Buch von der ersten bis zur letzten Seite einfach ein spannendes Lesevergnügen ist.

Zusammenfassung

Liebestragödie und Rachsucht
Die bildschöne, charmante und kluge Linnet Ridgeway ist eines der reichsten Mädchen Englands. Zusammen mit ihrem frisch angetrauten Gatten, dem attraktiven Habenichts Simon Doyle, zieht sie im ägyptischen Assuan alle Blicke auf sich. Und...
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Über die Autorin

Agatha Christie wird am 15. September 1890 im britischen Torquay als jüngstes Kind einer wohlhabenden Familie geboren. Da sie Privatunterricht erhält, hat sie wenig Kontakt zu anderen Kindern. Sie flüchtet sich in imaginäre Rollenspiele und beginnt zu schreiben. Während des Ersten Weltkriegs arbeitet sie als Krankenschwester und Apothekenhelferin, eine Stellung, die sie später zu vielen fiktiven Giftmorden inspirieren wird. 1914 heiratet sie den Leutnant Archibald Christie; fünf Jahre später kommt Tochter Rosalind zur Welt. 1920 folgt das literarische Debüt: Hercule Poirot hat in Das fehlende Glied in der Kette (The Mysterious Affair at Styles) seinen ersten Fall. Ihren Durchbruch als Kriminalautorin erlebt sie mit dem 1926 veröffentlichten Alibi (The Murder of Roger Ackroyd). Es ist ein Jahr der privaten Tragödien: Zuerst stirbt die geliebte Mutter, dann gesteht ihr Mann ihr seine Affäre mit einer anderen. Christie erleidet einen Nervenzusammenbruch. Sie trägt sich in einem Hotel unter dem Namen der Geliebten ihres Mannes ein und verschwindet für elf Tage von der Bildfläche. 1930, auf einer Reise in den Nahen Osten, verliebt sich die nunmehr Geschiedene in den 14 Jahre jüngeren Archäologen Max Mallowan. Die beiden heiraten, und noch im selben Jahr beweist die alte Jungfer Miss Marple in Mord im Pfarrhaus (The Murder at the Vicarage) erstmals ihre Schnüfflerqualitäten. In den Folgejahren begleitet Christie ihren Mann bei Ausgrabungen im Irak und in Syrien, eine Erfahrung, die sie in Mord in Mesopotamien (Murder in Mesopotamia, 1936) und Der Tod auf dem Nil (Death on the Nile, 1937) verarbeitet. Neben 66 Kriminalromanen, zahllosen Kurzgeschichten und Gedichten schreibt sie unter dem Pseudonym Mary Westmacott sechs autobiografisch geprägte Liebesromane. Die öffentlichkeitsscheue „Queen of Crime“ bricht alle Rekorde: Mit über 2 Milliarden verkauften Büchern ist sie die kommerziell erfolgreichste und meistübersetzte Schriftstellerin der Welt. Ihr Bühnenstück Die Mausefalle (The Mousetrap, 1954) läuft seit 1952 täglich in einem Londoner Theater. 1971 adelt Königin Elisabeth sie zur „Dame of the British Empire“. Agatha Christie stirbt 85-jährig am 12. Januar 1976.


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