Zusammenfassung von Die denkwürdigen Erlebnisse des Arthur Gordon Pym

Richmond 1837
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Die denkwürdigen Erlebnisse des Arthur Gordon Pym Buchzusammenfassung
Meuterei, Kannibalismus und eine Reise ans Ende der Welt: Poes haarsträubende Abenteuergeschichte spart nicht mit Gruseleffekten.

Rezension

Horrorreise ans Ende der Welt

Man glaubt es kaum: Der Meister des Schreckens (nein, es ist nicht Stephen King gemeint) hat nur einen einzigen Roman veröffentlich. Die denkwürdigen Erlebnisse des Arthur Gordon Pym kommt als Tatsachenbericht daher, ist aber so haarsträubend, dass man schon schmunzeln muss, wenn man bedenkt, dass Poes Zeitgenossen vieles darin für bare Münze genommen haben. Der Held Arthur Gordon Pym, dessen Name wohl nicht zufällig so ähnlich wie Poes klingt, ist ein waghalsiger Abenteurer, der sich als blinder Passagier auf einen Walfänger schleusen lässt. Er verbringt mehrere Wochen quasi lebendig begraben im Bauch des Schiffes, während an Bord eine Meuterei ausbricht und ein scheußliches Gemetzel tobt. Pym gelingt es zwar, mit ein paar Getreuen das Schiff zurückzuerobern, aber ein entsetzlicher Sturm droht ihr Schicksal zu besiegeln. Erneut werden sie knapp gerettet – und schon folgt die nächste Katastrophe. Getreu dem Muster vieler Abenteuergeschichten stürzt der Held von einem unerhörten Ereignis ins nächste. Am Schluss dringt er sogar bis zum Südpol vor, und Poes Geschichte wandelt sich zur Offenbarung mystischer Geheimnisse. Für Freunde des gepflegten Horrors: Lesen!

Zusammenfassung

Erste Abenteuer auf der „Ariel“
Arthur Gordon Pym stammt aus Nantucket und ist der Sohn eines angesehenen Seewarenhändlers. Auf der Akademie lernt er Augustus Barnard kennen, dessen Vater Kapitän ist. Da sich Pym und Augustus die Stube teilen, erzählt Augustus viel von Schifffahrtsabenteuern...
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Über den Autor

Edgar Allan Poe wird am 19. Januar 1809 in Boston geboren. Als er zwei Jahre alt ist, stirbt seine Mutter, der Vater hat sich schon vorher davongemacht. Als Vollwaise kommt Poe in die Familie des schottischen Tabakhändlers John Allan nach Richmond in Virginia. Auch wenn es oftmals Krach zwischen Poe und seinem Pflegevater gibt, nimmt er aus Dankbarkeit Allans Namen als seinen zweiten Vornamen an. Nach der Schulausbildung in Schottland, England und Richmond immatrikuliert sich Poe 1826 an der Universität von Virginia. Doch noch im gleichen Jahr bricht er das Studium ab. Ein Streit mit seinem Ziehvater führt dazu, dass Poe mittellos das Haus von Allan verlassen muss und nach Boston übersiedelt. Hier unternimmt er erste literarische Gehversuche. Er lebt in Baltimore bei seiner Tante Maria Clemm. Die wieder einsetzenden Zuwendungen Allans ermöglichen Poe den Besuch der Militärakademie von Westpoint. Im März 1831 wird er wegen dienstlicher Verfehlungen entlassen. Poe schreibt Gedichte und versucht sich an kurzen Prosageschichten, die er vor allem in Zeitungen veröffentlicht. Von 1835 bis 1837 ist er Herausgeber des Southern Literary Messenger und macht sich einen Namen als strenger Kritiker. Poe wird bekannt für seine meist mysteriösen Geschichten, kann aber kaum von seiner Schriftstellerei leben und schlägt sich in verschiedenen Städten bei unterschiedlichen Zeitungen durch. Er gilt als Erfinder der Detektivgeschichte und als wichtiger Autor der fantastischen Literatur. Zu seinen bekanntesten Erzählungen zählen Der Untergang des Hauses Usher (The Fall of the House of Usher, 1839), Der Doppelmord in der Rue Morgue (The Murders in the Rue Morgue, 1841) und Die Grube und das Pendel (The Pit and the Pendulum, 1842). Ein Überraschungserfolg wird 1845 das Gedicht Der Rabe (The Raven). Danach wird Poe zu vielen Lesungen und Vorträgen eingeladen. Als seine junge Frau Virginia Clemm, die er 1836 geheiratet hat, 1847 stirbt, verschlechtert sich auch Poes eigene Gesundheit. Sein Alkohol- und Drogenkonsum tut ein Übriges. Poe stirbt am 7. Oktober 1849 in Baltimore, nachdem er mehrere Tage in verwirrtem Zustand im Krankenhaus gelegen hat. Die Todesursache ist bis heute ungeklärt: Alkoholvergiftung, Tollwut oder ein Verbrechen sind die verbreitetsten Vermutungen.


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