Zusammenfassung von Meine Taten

Rom 14 n. Chr.
Diese Ausgabe: De Gruyter, Mehr

Buch kaufen

Meine Taten Buchzusammenfassung
Der Rechenschaftsbericht des Kaisers Augustus: keine literarische Glanzleistung, aber für Historiker von immensem Wert.

Rezension

Die Taten des Augustus

Kaiser Augustus gilt als eine der bedeutendsten Figuren der Weltgeschichte. Gegen Ende seines Lebens verfasste er den Text Res gestae divi Augusti („Die Taten des göttlichen Augustus“), der Rechenschaft ablegen sollte über die Erfolge seiner langen Herrschaft. Nach dem Tod des Kaisers wurde das Werk, auf Bronzetafeln graviert, am Mausoleum des Augustus angebracht. Die Originalinschriften sind zwar verloren gegangen, doch konnten in den vergangenen Jahrhunderten an verschiedenen Orten des ehemaligen Römischen Reichs Abschriften gefunden werden, die zusammen den heute fast vollständig vorliegenden Text wiedergeben. Das Werk liest sich eher sperrig. Es enthält keinerlei erzählende Prosa und besteht ausschließlich aus der Nennung und Auflistung von Fakten. Es ist somit hauptsächlich für Historiker interessant, aber auch für historisch interessierte Laien. Meine Taten ist zudem vor allem ein Propagandatext, da er die Taten des Augustus sehr einseitig positiv darstellt.

Zusammenfassung

Die Anfänge
Mit 19 Jahren stellte Augustus ein Heer auf, mit dem er das Römische Reich von Staatsfeinden befreite. Zum Dank wurde er zunächst Senator mit dem Rang eines Konsuls und militärischem Mandat. Wenig später wurde er vom Volk zum Konsul gewählt. Außerdem sollte er als Triumvir...
Lesen Sie die Hauptaussagen dieses Buches in weniger als 10 Minuten. Erfahren Sie mehr über unsere Produkte. oder loggen Sie sich ein.

Über den Autor

Augustus wird am 23. September 63 v. Chr. als Gaius Octavius in Rom geboren. Er stammt aus einer angesehenen und begüterten Familie. Sein Vater ist Senator und hat davor als Prätor bei der endgültigen Niederschlagung der Rebellionen unter Catilina bzw. Spartacus mitgewirkt. Er stirbt jedoch früh. Über seine Mutter ist Augustus mit Julius Cäsar verwandt. Dieser nimmt sich um 49 v. Chr. in Ermangelung eines eigenen Sohnes des jungen Mannes an und ebnet ihm den Weg in die Politik. Per Testament adoptiert Cäsar ihn postum und macht ihn 44 v. Chr. durch seinen Tod zum Haupterben. Das trägt Octavius, nun Octavian genannt, die Feindschaft von Marcus Antonius ein, der sich selbst als legitimen Erben Cäsars betrachtet. Doch gegen alle Versuche Marcus Antonius’, den Aufstieg des politisch geschickten und wohlberatenen Octavian zu verhindern, behauptet sich dieser. Schließlich verbünden sie sich: Gemeinsam mit Marcus Lepidus bilden sie das sogenannte Zweite Triumvirat und herrschen allgewaltig über Rom. 42 v. Chr. vernichten Octavian und Marcus Antonius die Heere der Cäsar-Mörder Brutus und Cassius in der Schlacht bei Philippi. Dadurch setzen sie sich gegen Lepidus durch und teilen das Reich unter sich auf. Doch Octavian will mehr: die Alleinherrschaft. 31 v. Chr. besiegt er Marcus Antonius in der Seeschlacht von Actium. 27 v. Chr. macht er sich zum Kaiser und wird von nun an Augustus genannt. Auf 100 Jahre des Bürgerkriegs folgen nun 200 Jahre des inneren Friedens und der Stabilität, davon 40 Jahre unter Augustus. Zu dessen Errungenschaften zählen der Umbau Roms „von einer Stadt aus Ziegeln zu einer aus Marmor“ (Augustus), eine gewaltige Ausdehnung der Reichsgrenzen und die Etablierung des Kaisertums. Unter seiner Herrschaft blühen Kunst und Literatur. Augustus ist überaus beliebt und wird nach seinem Tod am 19. September 14 n. Chr. als Gott verehrt.


Kommentar abgeben

Mehr zum Thema

Mehr in den Kategorien