Zusammenfassung von Pygmalion

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Pygmalion Buchzusammenfassung
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Rezension

Emanzipation einer Kunstfigur

Ein egozentrischer Professor holt eine zerlumpte, ordinäre Göre aus der Gosse und erzieht sie zur Lady. Sie streiten sich, dass die Fetzen fliegen, und finden am Ende doch zueinander. So oder ähnlich kennen wir Bernard Shaws Pygmalion als Filmversion oder Musicaladaption My Fair Lady: komisch, romantisch und mit unvergesslichen Melodien. Shaw hatte sich sein Stück allerdings ganz anders vorgestellt: als Sozialsatire über die feine englische Gesellschaft – Klassenkampf und Frauenpower inklusive. Doch diese Lesart wollte niemandem so recht schmecken. Und so begann ein nunmehr 100-jähriger Drahtseilakt zwischen Kunst und Kommerz. Der Großmeister der Ironie musste ironischerweise mit ansehen, wie Eliza Doolittle sich künstlerisch ein zweites Mal von ihrem Schöpfer emanzipierte, um in den starken Armen eines selbstherrlichen Frauenfeindes zu versinken. Wer sich das nicht antun will, sollte doch lieber das Original lesen.

Über den Autor

George Bernard Shaw wird am 26. Juli 1856 in Dublin als Sohn einer kleinbürgerlichen Familie geboren. Er geht 15-jährig von der ihm verhassten Schule ab und nimmt eine Arbeit als Büroangestellter an. Im gleichen Jahr verlässt seine Mutter die Familie und zieht mit ihrem Gesanglehrer und den zwei Töchtern nach London. Shaw folgt ihnen fünf Jahre später. In den städtischen Bibliotheken holt er die versäumte Bildung auf eigene Faust nach, arbeitet als Musik- und Theaterkritiker und schreibt zwischen 1879 und 1883 fünf Romane, die zunächst unveröffentlicht bleiben. 1884 tritt er der neu gegründeten Fabian Society bei, einer Bewegung sozialistischer Intellektueller, die gesellschaftliche Veränderungen mit friedlichen Mitteln vorantreiben wollen. Hier lernt er seine spätere Ehefrau Charlotte Payne-Townshend kennen. 1897 hat er seinen ersten großen Erfolg mit dem in New York uraufgeführten Stück The Devil’s Disciple (Der Teufelsschüler). Im Jahr 1913 wird sein berühmtestes Drama, Pygmalion, in Wien uraufgeführt. Shaw zieht als Kriegsgegner 1914 den Zorn der britischen Öffentlichkeit auf sich und prophezeit das Ende der besitzenden Klasse. Er kultiviert seine Rolle als Berufsprovokateur: Der strenge Vegetarier, Feminist, Atheist, Alkohol-, Tee- und Kaffee-Abstinenzler, Wolle-Träger und Verweigerer von Abendanzügen gilt als Schreck aller Dinnerpartys. Er sympathisiert zeitweise mit Hitler, Mussolini, Atatürk und Stalin, ist gegen Impfungen und für die Eugenik. Den Nobelpreis für Literatur will Shaw 1925 zunächst ablehnen, er nimmt ihn auf Druck seiner Frau aber doch an. 1939 erhält er den Oscar für das Drehbuch der Verfilmung von Pygmalion, eine Auszeichnung, die er als „Beleidigung“ abtut. Shaw schreibt emsig bis ins hohe Alter, darunter insgesamt 63 Dramen. Er stirbt 94-jährig am 2. November 1950 an Nierenversagen.

 

Zusammenfassung

Professor trifft Gassenmädchen
Um Schutz vor dem Regen zu finden, haben sich mehrere Leute unter ein Kirchenportal gestellt. Unter ihnen befindet sich auch Mrs Eynsford-Hill, die aus gutem Haus kommt, aber verarmt ist. Sie kommt mit ihrer Tochter Clara von einem Theaterbesuch...

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