Zusammenfassung von Sagen des klassischen Altertums

Stuttgart 1838 bis 1840
Diese Ausgabe: Insel, Mehr

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Sagen des klassischen Altertums Buchzusammenfassung
Eine Sammlung klassischer Sagen, die selbst schon ein Klassiker ist.

Rezension

Der Klassiker der Klassiker

Die Sagenstoffe aus dem antiken Griechenland bilden die wichtigste Grundlage der europäischen Kultur. Sie sind in unserer Alltagssprache in zahllosen Redewendungen präsent: Wir sprechen von der „Büchse der Pandora“, dem „Rätsel der Sphinx“ oder dem „Ikarussturz“ eines vermeintlichen Überfliegers. Der erste Tragödiendichter Sophokles brachte vor 2000 Jahren Ödipus auf die Theaterbühne und in einer aktuellen Verfilmung des Kampfes um Troja stellt Brad Pitt den Achilles dar. Die Zahl von künstlerischen Anregungen und Bearbeitungen ist schlicht unüberschaubar. Der schwäbische Gymnasialprofessor und Dichter Gustav Schwab erstellte um 1840 eine eigene Nacherzählung der wichtigsten Mythen der alten Griechen, die vor allem für Jugendliche gedacht war. Schwabs Sagen des klassischen Altertums gilt nach wie vor als die am meisten verbreitete Version dieser umfangreichen epischen Stoffe für deutschsprachige Leser. Und dabei ist Schwabs Wiedergabe der Klassiker selbst zum Klassiker geworden. Da bei getAbstract Zusammenfassungen der Ilias, Odyssee und Aeneis bereits vorliegen, werden deren Sagen in dieser Zusammenfassung nicht berücksichtigt.

Zusammenfassung

Die frühen Heroen
Nachdem Himmel und Erde geschaffen sind, knetet der Titanensohn Prometheus aus feuchtem Ton die Menschen. Die Göttin Athene haucht ihnen göttlichen Geist ein und Prometheus lehrt sie nützliche Fertigkeiten, vom Hausbau bis zum Gebrauch von Heilmitteln. Weil...
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Über den Autor

Gustav Schwab wird am 19. Juni 1792 in Stuttgart geboren. Er stammt aus einer angesehenen Gelehrten- und Beamtenfamilie. Sein Vater ist Professor an der herzoglichen Akademie Hohe Karlsschule. Der Bildhauer Johann Heinrich Dannecker, ein Onkel der Mutter, übt früh einen prägenden Einfluss auf den Jungen aus. Gustav Schwab wächst entsprechend diesem familiären Umfeld in bildungsbürgerlichen Kreisen auf und studiert wie sein Vater Philosophie und Theologie in Tübingen an der Universität und am Evangelischen Stift. 1817 heiratet Schwab Sophie Gmelin, die aus der gleichen bürgerlichen Schicht stammt. Neben seinen beruflichen Aufgaben als Gymnasiallehrer in Stuttgart und später als Pfarrer in Gomaringen bei Tübingen ist Schwab ab 1825 publizistisch tätig, zunächst für eine Zeitschrift des Brockhaus-Verlags in Leipzig, als Mitherausgeber der Übersetzungen griechischer und römischer Autoren im Metzler-Verlag und später als Redakteur für eine literarisch-unterhaltende Zeitschrift des Cotta-Verlages in Stuttgart. Schon während des Studiums ist Schwab, der selbst Gedichte verfasst, mit schwäbischen Dichtern befreundet und fördert als einflussreicher Redakteur einen ganzen Kreis junger Autoren wie Wilhelm Hauff und Eduard Mörike. Schwab ist berühmt für seine Geselligkeit und seine Gastfreundschaft. Er reist und wandert sehr viel und verfasst darüber auch Landschafts- und Reisebeschreibungen. In Gomaringen entstehen 1838 bis 1840 die Sagen des klassischen Altertums als Ergebnis einer 20-jährigen Beschäftigung mit den literarischen Stoffen. 1841 kehrt Gustav Schwab nach Stuttgart zurück, übernimmt ein wichtiges Stadtpfarramt und wird Leiter der höheren Schulen in Württemberg. 1847 erhält er die Ehrendoktorwürde der Universität Tübingen. Schwab erliegt am 4. November 1850 seinem zweiten schweren Herzinfarkt.


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