Zusammenfassung von Symposion

Athen um 380 v. Chr.
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Symposion Buchzusammenfassung
Im Wein liegt Weisheit: Eine fröhliche Trinkrunde um den berühmten Sokrates erkundet das Wesen der Liebe – Flirt unter Männern inbegriffen.

Rezension

Liebe ist der Weg zur Weisheit

Das zentrale Thema in Platons Symposion ist die Liebe. Von ihr werden auch die Suche nach Wahrheit und das Streben nach Unsterblichkeit inspiriert – sagt Sokrates, die Hauptfigur des Textes. Bevor er diese Erkenntnis in seiner Rede formuliert, diskutieren die Teilnehmer des Symposions (Trinkgelage) darüber, was denn eigentlich das Wesen der Liebe ausmache. Mit rhetorischem Geschick versuchen sie sich gegenseitig zu übertrumpfen. Pikant und amüsant zu lesen wird das Ganze auch dadurch, dass die anwesenden Dichter und Literaten z. T. Liebespaare sind. Eifersüchteleien und Zweideutigkeiten garnieren die ernsthaften Reden, und dem Wein wird bis zum frühen Morgen kräftig zugesprochen. Umso schwerer wiegt in diesem Reigen homosexueller Beziehungen die Tatsache, dass Sokrates die Liebe zwischen Männern niedriger einschätzt als die zwischen Mann und Frau: Denn die Liebe müsse genauso wie die Wahrheitssuche etwas erzeugen. Ein Klassiker der Philosophie, der auch nach fast zweieinhalbtausend Jahren noch höchst lesenswert ist.

Zusammenfassung

Das Trinkgelage
Sokrates ist auf dem Weg zu einem Trinkgelage bei Agathon. Er lädt Aristodemos ein, einfach mitzukommen, auch wenn dieser nicht eingeladen ist. Als sie eintreffen, wird Aristodemos vom Gastgeber sogleich freudig begrüßt und gebeten, sich neben Eryximachos...
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Über den Autor

Platon gilt als einer der größten philosophischen Denker aller Zeiten. Zusammen mit seinem Lehrer Sokrates und seinem Schüler Aristoteles bildet er das Dreigestirn am Beginn der westlichen Philosophie. Platon wird 427 v. Chr. in Athen geboren, als Sohn des Ariston, der ein Nachfahre des letzten Königs von Athen, Kodros, ist. Aus diesen aristokratischen Kreisen stammend, scheint Platons Lebensweg vorgezeichnet. Doch die Politik verliert schnell ihren Reiz für ihn, als er sieht, wie seine beiden Onkel Charmides und Kritias als zwei der 30 Tyrannen in Athen herrschen. Diese Oligarchie wird den Athenern im Jahr 404 v. Chr. von den im Peloponnesischen Krieg siegreichen Spartanern aufgezwungen. Platon betrachtet die Politik fortan mit einem gewissen Abscheu – ganz los lässt sie ihn aber nicht. Er wird ein Schüler des Sokrates und verurteilt dessen Hinrichtung im Jahr 399 v. Chr. aufs Schärfste. Fortan kürt er Sokrates zum Hauptdarsteller seiner philosophischen Schriften: 13 Briefe und 41 philosophische Dialoge sind überliefert. Nach der Verurteilung des Sokrates flüchtet Platon zu Euklid nach Megara (30 Kilometer westlich von Athen). Er reist weiter in die griechischen Kolonien von Kyrene (im heutigen Libyen), nach Ägypten und Italien. 387 v. Chr. kehrt er nach Athen zurück und gründet hier eine Schule: die Akademie. Ihr Studienplan umfasst die Gebiete Astronomie, Biologie, Mathematik, politische Theorie und Philosophie. Ihr berühmtester Schüler wird Aristoteles. 367 v. Chr. ergibt sich für Platon die einmalige Möglichkeit, sein in seinem Hauptwerk Der Staat entworfenes Politikideal in die Praxis umzusetzen: Er folgt dem Ruf von Dion, dem Herrscher von Syrakus, nach Sizilien, um ihn in der Kunst des Regierens zu unterweisen. Dieses Experiment misslingt jedoch gründlich. Platon stirbt um 347 v. Chr. in Athen.


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