Bis 2045 will Deutschland klimaneutral werden. Ein auch fĂŒr Unternehmen hoch relevantes Ziel. Viele haben denn auch begonnen, sich an den Zielen des Pariser Abkommens zu orientieren. Doch wie funktioniert das in der Praxis? Ulrich Sailer liefert einen Ăberblick, wie Unternehmen strategisch und operativ den Weg zur KlimaneutralitĂ€t gehen können. Er erlĂ€utert kompakt, wie sich Nachhaltigkeit messen und steuern lĂ€sst und wie man das Nachhaltigkeitsreporting auf eine solide Basis stellt. Keine einfache LektĂŒre, aber eine hilfreiche und fundierte EinfĂŒhrung ins unternehmerische Klimamanagement.
FĂŒr das Klimamanagement im Unternehmen spielen das globale Emissionsbudget und die UN-Nachhaltigkeitsziele eine wichtige Rolle.
Die Berichte des Weltklimarats, auch Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) genannt, sind eine wichtige Wissensquelle, um die globale ErwĂ€rmung zu verstehen. Der IPCC mit Sitz in Genf fasst den aktuellen Wissensstand zum Klimawandel zusammen. Die Informationen werden in sogenannten Sachstandsberichten zusammengetragen und bewertet. Der 6. Sachstandsbericht erschien 2021 und 2022 in drei BĂ€nden, am 20. MĂ€rz 2023 wurde der Abschlussbericht veröffentlicht, der auf der IPCC-Homepage zum Download bereitsteht. Auf Basis dieser Berichte werden sowohl internationale VertrĂ€ge wie das Pariser Klimaabkommen als auch nationale Ziele und regulatorische Anforderungen fĂŒr Unternehmen entwickelt. Ein groĂes Thema in den Sachstandsberichten ist das globale Emissionsbudget. Das ist die Menge an Treibhausgasen, die noch ausgestoĂen werden darf, um die ErderwĂ€rmung auf 1,5 oder maximal 2 Grad Celsius zu begrenzen. Um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen, mĂŒssen die globalen Emissionen bis 2050 auf Netto-Null sinken.
Klimapolitik zu betreiben...
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