Zusammenfassung von Kommunales Change Management

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Kommunales Change Management Buchzusammenfassung
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Bewertung

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8 Umsetzbarkeit

9 Innovationsgrad

8 Stil


Rezension

Auftauen, Ausrichten und Einfrieren – diese Phasen sollte ein Veränderungsprozess in öffentlichen Verwaltungen durchlaufen, so Autor Frank Schäfer. Doch warum scheitern Reformprozesse gerade im Verwaltungsbereich so häufig? In diesem Buch findet man die Antwort. Schonungslos, aber ohne Beleidigungen legt Frank Schäfer die Besonderheiten von Führungskräften und Beschäftigten in öffentlichen Verwaltungen dar. Er kommt ohne die bekannten, aber eben häufig gescheiterten Vorschläge für bessere Führung aus. Stattdessen braucht er klare Worte: Weniger Partizipation, mehr Richtung, weniger Wohlbefinden, mehr Leidensdruck, weniger Rechte, mehr Pflichten – das schreibt er allen Beteiligten ins Stammbuch. getAbstract meint: Das schmale, aber dicht geschriebene und gut zu lesende Bändchen ist Pflichtlektüre für alle Beschäftigten in der Verwaltung und besonders für alle Führungskräfte.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • warum Veränderungen in öffentlichen Verwaltungen nur schwer zu erreichen sind,
  • in welchen Phasen der Veränderungsprozess verläuft und
  • warum sich das Rollenverständnis von Führungskräften und Mitarbeitern ändern muss.
 

Über den Autor

Frank Schäfer ist studierter Pädagoge und Philosoph und berät Großkonzerne, mittelständische Unternehmen und öffentliche Verwaltungen bei der Optimierung von Führungs-, Veränderungs- und Kooperationsprozessen.

 

Zusammenfassung

Warum Reformprozesse in öffentlichen Verwaltungen scheitern

Veränderungsprozesse in öffentlichen Verwaltungen gehen häufig schon unter falschen Bedingungen an den Start, sodass Misserfolge vorprogrammiert sind. Vier Fehler sind besonders verbreitet:

  1. Falsches Menschenbild: Der Mensch ist gewohnheitsgesteuert, was besonders in öffentlichen Verwaltungen sichtbar wird. Führungskräfte und auch Berater gehen in der Regel davon aus, mit rationalen Argumenten zum Ziel zu kommen. Ein Reformprozess ist jedoch nur erfolgreich, wenn schlechte Gewohnheiten erkannt und konsequent verändert werden.
  2. Falsches Organisationsverständnis: Mitarbeiter und auch Führungskräfte in der öffentlichen Verwaltung sind überwiegend der Meinung, dass sie von ihren Vorgesetzten schlecht betreut werden. Sie fordern, dass man auf ihre Bedürfnisse Rücksicht nimmt, und pochen auf ihre gesetzlichen oder zumindest tradierten Rechte. Die Pflichten der Beschäftigten gegenüber der Organisation und den sie finanzierenden Bürgern spielen demgegenüber kaum eine Rolle. Veränderungen wird es nicht geben, wenn die Beschäftigten sich ...

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