Zusammenfassung von Konflikte führen

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Konflikte führen Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Umsetzbar

Rezension

Es gibt viele Ratgeber, die versprechen, dass wir irgendetwas ganz einfach und schnell lernen und anwenden können. Die meisten davon halten dieses Versprechen nicht. Anders dieses Buch: Es ist ein kurzer, gut lesbarer, praxisorientierter Leitfaden für einen konstruktiven Umgang mit Konflikten, theoretisch fundiert und mit vielen Beispielen garniert. Er enthält sogar einige Fallstudien, in denen typische Konfliktsituationen durchgespielt werden, sowie eine gut zusammengestellte Literaturliste für eine vertiefende Lektüre. Auch wenn die zentrale Erkenntnis der Autorin nicht neu ist, so findet man sie doch selten so klar formuliert: Die positive Konfliktkultur, für die das Buch wirbt, ist ein wichtiger Baustein eines gesünderen und glücklicheren Lebens, in dem Konflikte nur noch ein gut zu bewältigendes Nebenthema sind. Die Lektüre verhilft dazu, in Zukunft mehr Konflikte anzusprechen, sie aber auch auszufechten und zu lösen. Darum empfiehlt getAbstract dieses Buch wärmstens allen, die ihr Leben – auch ihr Arbeitsleben – mehr genießen wollen.

Über die Autorin

Linda Schroeter ist Psychologin und arbeitet seit vielen Jahren als Trainerin und Coach mit den Schwerpunkten Führung, Konfliktmanagement und Persönlichkeitsentwicklung.

 

Zusammenfassung

Warum uns Konflikte so unangenehm sind

Konflikte haben wir alle mehr oder weniger häufig, im Privat- oder auch im Arbeitsleben. Konflikte aber bewusst zu führen oder sie auch nur anzusprechen, fällt vielen schwer. Das ist erst mal ganz normal und eigentlich auch positiv. Wirksam wird dabei ein uraltes evolutionäres Programm, das unseren Vorfahren das Überleben ermöglicht hat. Die Steinzeitmenschen lebten – wie wir – in Gruppen. Das war sehr sinnvoll, denn es erhöhte ihre Überlebenschance erheblich. Die positive Verbindung zu anderen Menschen war für sie kein angenehmer Luxus, sondern es ging um Leben und Tod. Wer sich mit den anderen nicht arrangieren konnte, riskierte, ausgeschlossen und damit seinem Schicksal überlassen zu werden.

Deswegen ist es vielen Menschen auch heute noch unangenehm, Konflikte zu haben. Wir fürchten, abgelehnt und aus der Gruppe ausgestoßen zu werden. Das vor Abertausenden Jahren programmierte Stammhirn verleitet uns zu Reaktionen, die in der steinzeitlichen Umgebung sinnvoll waren, unter den Bedingungen der modernen Zivilisation aber zunehmend fehl am Platz sind. Hier und heute ist unser Überleben nicht mehr davon abhängig, um jeden Preis ...


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