Zusammenfassung von Konzernmanagement

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Konzernmanagement Buchzusammenfassung
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Bewertung

5

Qualitäten

  • Analytisch
  • Praktische Beispiele

Rezension

Braucht es wirklich Konzerne? Ist „Synergie“ nicht nur ein Schlagwort? Kommt ganz auf die Qualität des Konzernmanagements an, sagen die Organisationsspezialistinnen Jetta Frost und Michèle Morner. Eigentlich ist es ganz einfach: Ein Konzern hat dann seine Berechtigung, wenn er mehr Wert schafft, als dies seine Töchter auf eigene Faust könnten. Von Fall zu Fall empfehlen die Autorinnen unterschiedliche Strategien, um dieses Ziel zu erreichen. Was all ihre Ansätze gemeinsam haben, ist der Blick auf die Ressourcen, die „Corporate Commons“: Was lässt sich bündeln, teilen oder transferieren? Schade ist, dass das Buch ständig zwischen akademischer Abhandlung und handfestem Ratgeber schwankt. Wer Letzteren bevorzugt, wird sich nicht lange mit Begriffsdefinitionen aufhalten und stattdessen die Praxisbeispiele und konkreten Tipps herauspicken – die man dank dem übersichtlichen Aufbau immerhin rasch findet. getAbstract empfiehlt das Buch Studierenden der Betriebswirtschaft, vor allem aber allen Managern und Controllern, die für die Strategie und Entwicklung ihres Konzerns verantwortlich sind.

Über die Autorinnen

Prof. Dr. Jetta Frost hat den Lehrstuhl für Organisation und Unternehmensführung an der Universität Hamburg inne. Prof. Dr. Michèle Morner ist Inhaberin des Reinhard-Mohn-Stifungslehrstuhls für Unternehmensführung, Wirtschaftsethik und Gesellschaftlichen Wandel an der Universität Witten/Herdecke.

 

Zusammenfassung

Schaffen Konzerne Mehrwert?

Rund 90 % der deutschen Aktiengesellschaften sind Konzerne oder in konzernähnliche Strukturen eingebunden. Umso berechtigter ist die Frage, ob ein Konzernverbund tatsächlich effizienter ist, als seine einzelnen Tochterunternehmen es für sich allein wären. „Synergien schaffen“ mag eine inflationär verwendete Parole sein, doch sie benennt tatsächlich die Hauptaufgabe des Konzernmanagements. Umgangssprachlich wird vom „2 + 2 > 4“-Effekt gesprochen: Es geht darum, die Zusammenarbeit der Konzerntöchter derart zu verbessern oder zu intensivieren, dass sie als Ganzes mehr Wert generieren als ihre einzelnen Bestandteile. Nutzung und Steuerung von Mehrwertstrategien sind in der Praxis alles andere als einfach. Die entscheidende Frage lautet: Wo genau stecken die viel beschworenen Mehrwertpotenziale?

Synergiepotenziale aufdecken

Unter dem Dach des Konzernverbunds profitieren die einzelnen Unternehmen von der Möglichkeit, firmenspezifische Kompetenz- und Ressourcenbündel entwickeln und anbieten zu können. Das Zusammenspiel der einzelnen Tochterunternehmen macht den Wert ihrer Dienstleistungen und Produkte aus. Häufig sind derartige Know-...


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