Zusammenfassung von Kopf schlägt Kapital

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Kopf schlägt Kapital Buchzusammenfassung
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Bewertung

9

Qualitäten

  • Innovativ
  • Umsetzbar

Rezension

Gründer sind „Trotzdem“-Typen. Denn sie wissen, dass sie auf den Knien zum Bankberater rutschen müssen, dass sie die Unterlagen für den 28-seitigen Förderantrag nie zusammenkriegen werden und dass sie die Finessen des Liquiditätsmanagements nicht wirklich drauf haben. Gründer sind, ganz offen gesagt, irgendwie merkwürdig. Wer tut sich das schon freiwillig an, gepiesackt von den tausend Fallstricken der Bürokratie? Falsch gefragt, sagt Günter Faltin. Sein Buch Kopf schlägt Kapital ist ein äußerst erfrischender Gegenentwurf zu all den Ratgebern, die helfen wollen und doch nur demotivieren. Faltins These ist simpel: Die nervig komplizierte Betriebswirtschaft lässt sich heutzutage wunderbar an Fachleute delegieren. Was ein Gründer braucht, ist eine Idee. Und anschließend die Gedankenarbeit, daraus ein tragfähiges Konzept zu bauen. Das klappt, behauptet Faltin, und macht erst noch Spaß! Faltin weiß, wovon er spricht, denn er lehrt nicht nur Entrepreneurship, sondern hat als Unternehmer das Versandhaus „Teekampagne“ gegründet und zum Erfolg geführt. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die jemals daran gedacht haben, sich selbstständig zu machen: Ein besserer und überzeugenderer Mutmacher ist kaum vorstellbar.

Über den Autor

Günter Faltin hat das Unternehmen „Teekampagne“ gegründet und an der Freien Universität Berlin den Arbeitsbereich Entrepreneurship aufgebaut. Faltin engagiert sich darüber hinaus als Business-Angel und Coach für Start-ups. Aus seiner Feder stammt u. a. das gemeinsam mit Jürgen Zimmer und Sven Ripsas verfasste Buch Entrepreneurship.

 

Zusammenfassung

Ein Götze namens Betriebswirtschaft

Gründer sind Masochisten, die sich nur wohl fühlen, wenn sie komplett überfordert sind. Oder? Was Gründer alles drauf haben sollen: Eine tolle Geschäftsidee, beste Drähte in die Welt der Finanzen, einen intuitiven Wegweiser durch den bürokratischen Dschungel aus Verordnungen, Steuern und Rechtsvorschriften. Außerdem muss es ihnen selbstredend gelingen, ohne Geld überzeugende Marketingkonzepte in die Welt zu setzen und Kunden mit magnetischer Wirkung an sich zu binden. Das geht natürlich nur in 14-Stunden-Tagen (Wochenende inklusive), die jede Form von Privatleben verunmöglichen. Zumindest für ein paar Jahre, bis der statistisch wahrscheinliche Bankrott das Tempo von hundert auf null bremst. Was bleibt? Schulden.

Wer das alles glaubt und trotzdem das Abenteuer Selbstständigkeit wagt, der muss mehr als mutig sein. Bekloppt wäre das passendere Wort. In Tat und Wahrheit sind aber eher jene bekloppt, die dieses Gruselbild für realistisch halten. Oder diejenigen, die Wirtschaft an der Universität studieren und dort lernen, den Götzen „Gewinnmaximierung“ anzubeten. Entrepreneurship ist eben nicht Betriebswirtschaft für Gründer. Es...


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    A. K. vor 6 Jahren
    Gründen mal anders, immer noch aktuell.