Zusammenfassung von Künstliche Intelligenz

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Künstliche Intelligenz Buchzusammenfassung
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Bewertung

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9 Stil


Rezension

Der Begriff der künstlichen Intelligenz hat seinen Ursprung in den 1950er-Jahren. Die Visionen waren weitreichend, nicht realisierbar und wurden zum Mythos. Heute verfügt jedes Smartphone mit Spracherkennung und Navigation über Funktionen, von denen man damals träumte. Formen der künstlichen Intelligenz sind also Realität. Zugleich wird die KI-Forschung mit gewaltigen Summen forciert. Doch der Fortschritt ruft auch Kritiker auf den Plan, die einen Kontrollverlust fürchten. Wenn lernende Maschinen ihre Algorithmen selber entwickeln, weiß am Ende kein Mensch mehr, wie sie funktionieren. Manche befürchten gar eine Machtübernahme durch Superintelligenzen. Manuela Lenzen beschreibt im ersten Teil ihres Buches die Geschichte und die aktuellen Trends der KI-Forschung, um im zweiten Teil einen Ausblick in die Zukunft zu wagen. Darin steckt auch eine politische Botschaft: Die Technologie wird unser aller Zukunft betreffen, darum sollten wir sie aktiv mitgestalten. Die unabhängige Auditierung wichtiger Algorithmen, die Einfluss auf das Leben von Menschen haben, wäre zum Beispiel ein Anfang, meint getAbstract.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • mit welchen Themen und Problemen sich die KI-Forschung beschäftigt,
  • wohin die Entwicklung geht und
  • welche Chancen und Risiken damit verbunden sind.
 

Über die Autorin

Manuela Lenzen ist promovierte Philosophin und schreibt als Wissenschaftsjournalistin für verschiedene Medien wie FAZ, NZZ, Psychologie Heute, Bild der Wissenschaft oder Gehirn und Geist.

 

Zusammenfassung

KI zwischen Mythos und Markt

Künstliche Intelligenz ist in aller Munde. Dramatische Fortschritte scheinen zum Greifen nah. Doch die Nachrichten erzeugen auch Skepsis und rufen Befürchtungen hervor. Um es vorwegzunehmen: Die Machtergreifung durch Roboter, gelenkt von außer Rand und Band geratenen Algorithmen, steht nicht bevor. Aus der wirtschaftlichen Perspektive betrachtet ist KI ein gigantischer Zukunftsmarkt, in den gewaltige Summen investiert werden. Im Hintergrund wirken die altbekannten Mechanismen von Wachstum, Gewinn, Markt und Macht. Nicht dunkle Superintelligenzen sollten uns sorgen, sondern ausufernde Überwachung, die Einschränkung der individuellen Freiheit und die Stabilität der Infrastruktur. Da die Digitalisierung mittlerweile alle Bereiche des Lebens beeinflusst, rückt die Technikfolgenabschätzung auch im Hinblick auf die KI-Forschung stärker in den Fokus der Politik. Bereits heute existieren Monopole, denen mit nationalen Regulierungsversuchen kaum beizukommen ist.


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