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Kulturwandel in Organisationen
Buch

Kulturwandel in Organisationen

Ein Baukasten fĂŒr angewandte Psychologie im Change-Management

Springer, 2016 Mehr

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Bewertung der Redaktion

6

QualitÀten

  • Umsetzbar

Rezension

„Kultur verspeist Strategie zum FrĂŒhstĂŒck“ – die Autoren lassen keinen Zweifel an der Bedeutung der Unternehmenskultur, insbesondere im Change-Management. Sie schöpfen aus dem Fundus ihrer BeratertĂ€tigkeit und einem breiten theoretischen Hintergrund. Leider macht es genau das dem Leser manchmal etwas schwer, sich in der FĂŒlle der angebotenen Beispiele, Dialoge, Übungen, Hintergrundinformationen, Zusammenfassungen und RĂŒckverweise zurechtzufinden. Wer jedoch diese MĂŒhe nicht scheut, wird mit einem praktikablen Baukasten belohnt, der nicht nur die ĂŒblichen Rezepte enthĂ€lt, sondern eine Vielzahl von Instrumenten und oft kreativen GestaltungsvorschlĂ€gen. getAbstract empfiehlt das Buch vor allem Pesonalverantwortlichen und Projektmanagern, die sich mit der Gestaltung von VerĂ€nderungsprozessen befassen. Aber auch die betroffenen Mitarbeiter können daraus viele Erkenntnisse ziehen.

Zusammenfassung

Warum VerÀnderungsinitiativen scheitern können

„Der Wechsel allein ist die BestĂ€ndigkeit“ – diese Erkenntnis von Schopenhauer trifft auch auf die Organisationen zu. StĂ€ndig werden hier VerĂ€nderungsprozesse ausgelöst, etwa wenn neue oder geĂ€nderte GeschĂ€ftsziele verfolgt werden. Viele VerĂ€nderungsinitiativen scheitern indes. Der Grund: Es wird außer Acht gelassen, dass Menschen nicht aus rein rationalen GrĂŒnden handeln. Wenn Sie daher VerĂ€nderungsprozesse anstoßen, berĂŒcksichtigen Sie die Forschungsergebnisse der angewandten Psychologie und der Neurowissenschaft: Menschen scheuen VerĂ€nderungen nicht grundsĂ€tzlich, sie scheuen nur den möglichen Verlust, den ihnen eine VerĂ€nderung bringen könnte. Oft ist die spontane Reaktion dann: leugnen, dass es einen Bedarf fĂŒr Wandel gibt.

Determinanten des Wandels – das AkKo-Modell

Damit die unproduktiven Phasen eines Wandels so selten wie möglich bleiben, können Sie das AkKo-Modell einsetzen. Es besteht aus diesen Komponenten:

  • Akteure: Wer sind die Betroffenen, und wie steht es um deren Können und Wollen?
  • Kontext: Wie weit hat das Umfeld Einfluss auf ihr Sollen und DĂŒrfen?

Über die Autoren

Svea von Hehn, Nils I. Cornelissen und Claudia Braun waren Managementberater fĂŒr McKinsey. Heute arbeiten sie in ihrem Beratungsunternehmen Return on Meaning in Berlin. Ihre Arbeitsschwerpunkte sind Transformation, Kulturwandel und FĂŒhrungskrĂ€fteentwicklung.


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