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Labs als Inhouse-Gegenkulturen
Artikel

Labs als Inhouse-Gegenkulturen



Bewertung der Redaktion

8

QualitÀten

  • Innovativ
  • Praktische Beispiele
  • Inspirierend

Rezension

Aus dem Unternehmen ausgegliederte Innovationslabs bewirken oft nicht, was sie eigentlich sollen. Denn die Ideen aus dem kreativen Ableger werden im Betrieb ignoriert oder gar als „fremde“ EinfĂ€lle abgelehnt. Dies kann vermieden werden, wenn das Lab mitten im Unternehmen eingerichtet wird, so die Autoren dieses Artikels. Am Beispiel eines indischen Schulprojekts zeigen sie, wie die Platzierung einer Gegenkultur innerhalb des traditionellen Umfelds bestehende Grenzen ĂŒberwinden und VerĂ€nderungen bewirken kann.

Zusammenfassung

Ideen aus einem Innovationslab ins Unternehmen zu ĂŒbertragen, hat sich als schwierig erwiesen.

Der Innovationsdruck auf Unternehmen wĂ€chst seit Jahrzehnten. Viele Großunternehmen grĂŒnden darum Innovationslabs oder Inkubatoren. An einem separaten Ort sollen kreative Mitarbeiter ihrer Fantasie freien Lauf lassen, um neue, möglichst disruptive Produkte zu entwickeln. Der gewĂŒnschte Ideentransfer ins Unternehmen bleibt in der Regel jedoch aus und es Ă€ndert sich nichts.

Ein vergleichbares Problem hatte Ulrike Reinhard, die Initiatorin eines Projekts, das indischen Dorfkindern – insbesondere MĂ€dchen – zu einer Schulausbildung verhelfen will. Zugleich will sie alte, patriarchalische Muster und das Kastendenken aufbrechen. Ihr Ansatz: Sie verkn...

Über die Autoren

Stefan Kaduk und Dirk Osmetz sind GrĂŒnder und Partner der Managementberatung Musterbrecher.


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