Zusammenfassung von Leben aus dem Labor

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Leben aus dem Labor Buchzusammenfassung
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Bewertung

8 Gesamtbewertung

9 Wichtigkeit

9 Innovationsgrad

7 Stil


Rezension

Dieses Buch ist keine Science-Fiction. Es beschreibt die Realität und zeigt, was uns künftig erwarten wird. Wissenschaftspionier J. Craig Venter schildert auf beeindruckende Weise, wie er selbst dazu beigetragen hat, ein Tabu zu überschreiten: Leben zu schaffen, das vom Menschen designt wurde. Es ist inzwischen tatsächlich möglich, lebende Organismen am Computer zu entwerfen und dann in Laboren heranzuzüchten. Wie es dazu kam und wie das funktioniert, erklärt Venter nicht immer leicht verständlich. Vor allem die biologischen und chemischen Details erfordern vom Leser einige Bereitschaft, sich in das Thema hineinzudenken. Dennoch präsentiert Venter trotz seiner Wissenschaftssprache kein reines Fachbuch. Bei aller Euphorie, die er selbst für seine wissenschaftlichen Leistungen zeigt, setzt er sich auch mit dem Unbehagen an der synthetischen Biologie auseinander und zeigt ihre Gefahren, aber auch ihren Nutzen auf. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die wissen wollen, wie sehr die Genforschung unser Leben verändern wird.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • was man unter dem Begriff „synthetische Biologie“ versteht,
  • wie künstliche Organismen gezüchtet werden und
  • welche Auswirkungen die Genforschung künftig auf das menschliche Leben haben wird.
 

Über den Autor

J. Craig Venter ist Biowissenschaftler und wurde durch die Entschlüsselung des menschlichen Genoms weltberühmt. Heute leitet er das J. Craig Venter Institut für Genom-Forschung.

 

Zusammenfassung

Was ist Leben?

In den letzten hundert Jahren ist die Menschheit bei der wissenschaftlichen Erforschung des Lebens weiter vorangekommen als alle Generationen zuvor. Der Ausgangspunkt für ein ganz neues Verständnisses der Biologie war ein Vortrag des Quantenphysikers Erwin Schrödinger, den dieser 1943 in Dublin hielt. Der Nobelpreisträger äußerte damals zum ersten Mal, dass die Vorgänge in einer Zelle ausschließlich mit den Gesetzen der Chemie und der Physik erklärbar seien. Noch wichtiger aber war seine Ansicht, dass die Zellen einen genetischen Code in Form eines aperiodischen Kristalls enthalten müssten, der ihre künftige Entwicklung und die ganzer Organismen bestimme – womöglich ein einfacher Binärcode. Auch wenn das Computerzeitalter für Schrödinger noch in weiter Ferne lag, nahm er doch etwas vorweg, was heute möglich ist: die Digitalisierung des Lebens und der in den Genen enthaltenen Information am PC.

Seit 1944 ist klar, dass nicht Proteine, sondern die DNA die Trägersubstanz der Erbinformationen ist. Wenige Jahre später erkannten James Watson und Francis Crick die molekulare Struktur der DNA: die Doppelhelix. Durch ihre Replikation werden Erbinformationen...


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