Zusammenfassung von Lebenszykluskosten optimieren

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Lebenszykluskosten optimieren Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Innovativ
  • Umsetzbar

Rezension

Es klingt so selbstverständlich: Zieht ein Produkt einen Rattenschwanz verborgener Kosten hinter sich her, kommt es den Käufer rasch teurer zu stehen als das Produkt der vermeintlich hochpreisigen Konkurrenz. Doch so pragmatisch tickt die Industrie-Elite offenbar nicht. Wie ist es sonst zu erklären, dass anscheinend gerade beim Kauf von Millionen Euro teuren Maschinen allzu oft die Schnäppchenjäger-Mentalität regiert und der niedrigste Preis sticht? Und das, obwohl Hersteller wie Nutzer hochwertiger, marktführender Investitionsgüter auf Gedeih und Verderb auf Qualität angewiesen sind? Etwas Besseres haben sie nicht, um im globalen Wettbewerb zu bestehen. Als Ausweg preist dieses Buch – sehr überzeugend – das Modell der Lebenszykluskosten an, das die wahren Kosten einer Investition für alle Beteiligten transparent machen soll. getAbstract ist der Meinung: Ein hilfreiches, nützliches, längst fälliges Buch für beide Seiten.

Über den Autor

Prof. Dr.-Ing. Stefan Schweiger ist Herausgeber dieses Buches, das Fachbeiträge verschiedener Autoren publiziert. Er ist seit 2003 Professor für industrielle Projektplanung und Projektmanagement an der Hochschule Konstanz. Daneben ist er als Unternehmensberater, Coach und Referent tätig.

 

Zusammenfassung

Einkäufer im Blindflug

Im Privatleben halten Sie es längst so: Beim Kauf eines Autos, eines Kühlschranks oder einer Waschmaschine schauen Sie nicht bloß auf den Kaufpreis. Vielmehr werden Sie auch kalkulieren, wie lange die Freude am Produkt dauern und wie viel es Sie später noch kosten wird: an Sprit-, Strom- oder Reparaturkosten etwa. Dass billig nicht unbedingt gleich preiswert ist, haben die meisten längst verinnerlicht. Doch im Handel zwischen Unternehmen ist dieses pragmatische Denken anscheinend nicht so selbstverständlich. Gerade bei den teuersten Investitionsgütern entscheiden Einkäufer vor allem mit Blick auf den Anschaffungspreis. Und lassen sich damit auf einen kalkulatorischen Blindflug ein, der gut gehen, aber auch in einer Bruchlandung enden kann.

Klar, bei der Kalkulation reicht es nicht, wie bei Kühlschrank oder Auto Diesel- mit Benzinpreisen oder verschiedene Kilowattzahlen pro Jahr zu vergleichen und anhand des Unterschieds auszurechnen, wann sich das teurere Produkt amortisiert. Die Kalkulation aller Kosten ist bei einer Industriemaschine oder -anlage ungleich komplizierter. Doch die Mühe lohnt sich: Gerade qualitätsorientierten Maschinenbauern ...


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