Zusammenfassung von Leistungsstarke Kommunen

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Leistungsstarke Kommunen Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Die öffentliche Verwaltung, ein fauler Haufen? Wer tatsächlich für eine Kommune arbeitet, muss mit diesem negativen Klischee leben können. Jaring Hiemstra gibt den Lästermäulern ein kleines bisschen Recht, zeigt aber gleichzeitig, wie man ihnen den Mund stopfen kann und wie man die kommunale Arbeit auf Effizienz trimmt. Am Anfang des Buchs fragt man sich, wie der junge Autor, ein in der Szene bisher unbeschriebenes Blatt, seine Behauptungen jemals beweisen will. Am Ende spielt das alles keine Rolle mehr. Dann herrscht das Gefühl vor, dass endlich jemand zu Papier gebracht hat, was man selbst schon immer dachte, aber so anschaulich niemals hätte sagen können. Wissenschaftliche Nachweise? Nicht nötig auf diesen knapp 80 Textseiten, die eher ein Essay als ein Fachbuch sind, aber auch gar nichts anderes sein wollen. Der Text ist schlecht lektoriert, doch wer die vielen Fehler erträgt, wird mit selten geäußerten Ideen, Anregungen und Gedanken belohnt. Ein Buch für alle, die sich für die öffentliche Verwaltung engagieren, meint getAbstract – egal ob als Politiker, Führungskräfte, Mitarbeiter oder Studierende verwaltungswissenschaftlicher Fächer.

Über den Autor

Jaring Hiemstra ist Verwaltungswissenschaftler und untersuchte bei seiner Promotion neben niederländischen Kommunen auch Fallbeispiele aus Deutschland, Kanada und Finnland. In seiner anschließenden Beraterpraxis, die ihn auch nach Deutschland führte, vertiefte er seine Erkenntnisse über die Leistungsfähigkeit von Kommunen und verarbeitete sie zu einem Buch.

 

Zusammenfassung

Kommunen brauchen mehr Leistungsdruck

Kommunen gelten – überwiegend zu Unrecht – als wenig effizient, und es wird von ihnen erwartet, ihre Leistung zu steigern. Dabei bieten sie ihren Kunden unzählige Produkte an. Man kann lange suchen, wird aber in der Vielfalt des kommunalen Bauchladens schwerlich ein „typisches“ Produkt finden. Unter den öffentlichen Verwaltungen hat die Kommune die größte Nähe zum Endabnehmer einer Leistung, also zu den Bürgerinnen und Bürgern und zur Wirtschaft. Doch den Kommunen fehlt der unmittelbare Wettbewerb mit anderen Marktteilnehmern. Positive Leistungen werden nicht belohnt, negative nicht bestraft. Das verringert den Leistungsdruck. Will eine Kommune ihre Leistung verbessern, muss sie diese Feedbacklücke schließen. Neben der Verwaltungsführung müssen auch die Beschäftigten und die Kommunalpolitik etwas dazu beitragen.

Reorganisationen sind zur Leistungssteigerung nur begrenzt geeignet. Sie wirbeln eine Menge Staub auf, aber wenn sich die Turbulenzen gelegt haben, geht die Verwaltung wieder zur Tagesordnung über. Positive Verhaltensänderungen werden von solchen Change-Projekten sicherlich nicht ausgelöst. Im Gegenteil: Nach mehreren Reorganisationsprojekten...


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