Zusammenfassung von Low Performance

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Low Performance Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Reinhold Haller weiß aufgrund seiner persönlichen Erfahrung als Personalentwickler, dass Minderleistung in Unternehmen immer noch allzu häufig totgeschwiegen wird. Dabei handelt es sich keineswegs um Einzelfälle: Je nach Schätzung beträgt der Anteil der Mitarbeiter, die eine unterdurchschnittliche Leistung erbringen, rund ein Viertel der Belegschaft. So vielfältig die Ursachen dafür sind, so einseitig ist häufig die Reaktion darauf: Alle Beteiligten – allen voran die Führungskräfte – versuchen, das Problem auszusitzen, was in den meisten Fällen zu einer Verschärfung der Situation führt. Haller zeigt auf, dass es auch anders gehen kann. Der Schlüssel dazu ist, das Tabu zu brechen, indem Leistung konsequent thematisiert wird, vor allem in persönlichen Gesprächen mit den Betroffenen. Wesentlich hilfreicher als der betuliche HR-Sprech sind in diesem Buch die Fallbeispiele: Fast jede Führungskraft wird sich in der einen oder anderen Situation wiedererkennen und sich an ähnliche Fälle erinnern, in denen sie resigniert statt gehandelt hat. getAbstract empfiehlt das Buch Teamleitern und Personalentwicklern als nützliche Hilfe im Umgang mit dem Tabuthema Minderleistung.

Über den Autor

Reinhold Haller ist freiberuflicher Berater und Hochschuldozent in den Bereichen Mitarbeiterführung und Teamentwicklung. Zuvor hat er unter anderem die Personalentwicklung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt geleitet.

 

Zusammenfassung

Minderleistung, ein wohlbekanntes Tabu

Weltweit wächst in den Unternehmen die Zahl der Mitarbeiter, die innerlich gekündigt haben – dies zeigt eine Studie des Meinungsforschungsinstituts Gallup. Gleichzeitig klagen Personalchefs vermehrt über sogenannte „Low Performer“. Insgesamt wird geschätzt, dass in mittelständischen und großen Unternehmen rund ein Viertel der Belegschaft ungenügende Leistungen erbringt. Auch wenn sich solche Zahlen schwer belegen lassen: Der volkswirtschaftliche Schaden ist enorm. Umso mehr verwundert es, dass Minderleistung kaum thematisiert wird. Anscheinend beschränkt man sich lieber darauf, hinter vorgehaltener Hand die ungenügende Leistung eines Mitarbeiters oder Kollegen zu kritisieren. Mit meist unumkehrbaren Folgen: Der scheinbar „böswillige“ Verweigerer wird zum gemiedenen Außenseiter, ohne Chance auf Rehabilitierung.

Objektiv betrachtet stellt sich zuerst jedoch die Frage, wie Minderleistung überhaupt definiert werden kann. Auch wenn das deutsche Arbeitsrecht dazu nicht eindeutig Stellung nimmt, lässt sich Folgendes festhalten: Ein Minderleister ist jemand, der weniger Leistung bringt, als es seinem persönlichen Potenzial entspricht ...


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