Zusammenfassung von Ludwig Erhard

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Ludwig Erhard Buchzusammenfassung
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Bewertung

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7 Innovationsgrad

8 Stil


Rezension

Als "Vater des Wirtschaftswunders" ist Ludwig Erhard jedermann ein Begriff. Weit weniger bekannt ist die Persönlichkeit dieses Ausnahmepolitikers, der sich selbst als unpolitischen Menschen bezeichnete, weil ihm Macht suspekt war. Er zog es vor, auf Gedanken und Ideen zu setzen und damit die Menschen zu überzeugen - nicht immer erfolgreich. Feinsinnig und klar konzipiert zeichnet der amerikanische Geschichtsprofessor Mierzejewski ein schlüssiges Bild des Menschen Ludwig Erhard, der seinen liberalen Werten stets treu blieb - und letztlich wohl genau daran scheiterte. Darüber hinaus wirft der Autor einen faszinierenden Blick hinter die Kulissen der deutschen Nachkriegspolitik. So gelingt ihm eine absolut lesenswerte Biographie, die getAbstract.com jedem empfiehlt, der an Wirtschaftsgeschichte interessiert ist, insbesondere Wirtschaftspolitikern. Denn Erhards Gedanken sind nach wie vor hochaktuell.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • die Lebensgeschichte Ludwig Erhards,
  • seine Erfolge und Niederlagen und
  • Erhards "Dritten Weg" in der Wirtschaftspolitik.
 

Über den Autor

Alfred C. Mierzejewski ist Professor für Geschichte an der University of North Texas. Sein Biographie Ludwig Erhards reiht sich ein in eine große Zahl bereits erschienener Publikationen über die deutsche Wirtschaftsgeschichte im 20. Jahrhundert.

 

Zusammenfassung

Liberale Haltung in der Wiege gelegt

Von der Mutter die Häuslichkeit, vom Vater das liberale Gedankengut - das bekam der am 4. Februar 1897 in Fürth geborene Ludwig Erhard mit auf seinen Lebensweg. Daraus entwickelte sich eine Persönlichkeit, die wenig Interesse daran hatte, das Rad neu zu erfinden. Erhard setzte lieber Vorhandenes in die Tat um. Dabei hatte er meist eher das Gesamtkonzept im Auge als die Detailarbeit - aber genau das sollte ihm später von Vorteil sein. In der Schule hat ihm das aber noch wenig genutzt; immerhin schaffte er den Realschulabschluss.

So richtig auseinander gesetzt mit seiner politischen Umwelt hat Erhard sich erst nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs und speziell ab 1918, als er sein Land in Scherben liegen sah. Deutschland, das um die Jahrhundertwende im Zuge der Industrialisierung zu einer der reichsten Nationen der Welt aufgestiegen war, hatte den Krieg verloren, auf die Weimarer Regierungen war kein Verlass und die Inflation erschütterte die gesamte Wirtschaft, was Erhard im mittelständischen Unternehmen seines Vaters hautnah miterlebte. Seine Liebe zur Wirtschaftstheorie entdeckte Erhard 1919, nachdem er sich in die neue Handelshochschule...


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