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Management by Sokrates

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Management by Sokrates

Was die Philosophie der Wirtschaft zu bieten hat

Cornelsen Scriptor,

15 ΠΌΠΈΠ½ Π½Π° Ρ‡Ρ‚Π΅Π½ΠΈΠ΅
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Π§Ρ‚ΠΎ Π²Π½ΡƒΡ‚Ρ€ΠΈ?

Der Fragequerulant der Antike auf dem Marktplatz der modernen Wirtschaft.

1×

Bewertung der Redaktion

6

QualitΓ€ten

  • Inspirierend

Rezension

Sokrates, Übervater des abendlΓ€ndischen Denkens, hat seine Zeitgenossen mit bohrenden Fragen genervt. Immer vormittags ging er auf den Marktplatz, sprach die Leute an, stellte ihnen Fragen und hakte so lange nach, bis sie ihre Begriffe, Meinungen und festgefahrenen Vorstellungen Γ€ndern mussten. Konsequenterweise gipfelte seine Weisheit in dem berΓΌhmten Satz: β€žIch weiß, dass ich nichts weiß.β€œ Damit wollte er die Menschen dazu bringen, immer neue Wege zur Erkenntnis, zur Wahrheit und zum richtigen Handeln zu suchen, statt einfach fertige Denkschablonen zu ΓΌbernehmen. Die Autoren Niehaus und Wisniewski unternehmen den durchaus gelungenen Versuch, diesen Denkansatz auf das Wirtschaftshandeln der Gegenwart zu ΓΌbertragen. Sie konzentrieren sich im Wesentlichen auf die Bereiche Selbsterkenntnis, UnternehmensfΓΌhrung, Wirtschaftsethik und Wissensmanagement. getAbstract empfiehlt das Buch allen FΓΌhrungskrΓ€ften, die nicht der neuesten Ratgebermethode hinterherhecheln, sondern sich ihre eigenen Gedanken machen wollen.

Zusammenfassung

Ich weiß, dass ich nichts weiß

Der Philosoph Sokrates (469–399 v. Chr.) betrieb Philosophie β€žby walking aroundβ€œ auf Athens Agora, dem Marktplatz. Dort nervte er seine Zeitgenossen mit bohrenden Fragen: Er ging von ihrem vermeintlichen Wissen aus, wies sie auf WidersprΓΌche hin und ließ so lange nicht locker, bis sie sich gezwungen sahen, ihre Meinung zu Γ€ndern. Das Abendland verdankt Sokrates’ Fragerei das methodisch-kritische Denken. Dieses wiederum hat sehr viel zur Dynamik Europas in der Neuzeit beigetragen – mit Auswirkungen in Philosophie (AufklΓ€rung), Politik (Demokratie) und Wissenschaft.

Sokrates’ Denken ist in Schriften seiner bedeutenden SchΓΌler Platon, Xenophon, Diogenes Laertios u. a. ΓΌberliefert. Er selbst hinterließ keine Schriften; die Philosophie war fΓΌr ihn kein akademisches Buchwissen, sondern eine Lebenslehre, die sogar medizinische und politische Aspekte mit einschließt. Es ging ihm um das gelingende, richtige Leben, und dazu gehΓΆrte die gesunde LebensfΓΌhrung ebenso wie die FΓΌhrung des Gemeinwesens. Kern dieser Philosophie ist das stΓ€ndige Ringen um Erkenntnis durch Hinterfragen scheinbar selbstverstΓ€ndlicher Begriffe und Vorstellungen. FΓΌr Sokrates...

Über die Autoren

Michael Niehaus ist studierter Philosoph und arbeitet als philosophischer Berater fΓΌr Organisationen und Privatpersonen. Roger Wisniewski studierte Ingenieurwissenschaften und ist GeschΓ€ftsfΓΌhrer einer Unternehmensberatung.


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