Zusammenfassung von Management by Sokrates

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Management by Sokrates Buchzusammenfassung
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Bewertung

6

Qualitäten

  • Inspirierend

Rezension

Sokrates, Übervater des abendländischen Denkens, hat seine Zeitgenossen mit bohrenden Fragen genervt. Immer vormittags ging er auf den Marktplatz, sprach die Leute an, stellte ihnen Fragen und hakte so lange nach, bis sie ihre Begriffe, Meinungen und festgefahrenen Vorstellungen ändern mussten. Konsequenterweise gipfelte seine Weisheit in dem berühmten Satz: „Ich weiß, dass ich nichts weiß.“ Damit wollte er die Menschen dazu bringen, immer neue Wege zur Erkenntnis, zur Wahrheit und zum richtigen Handeln zu suchen, statt einfach fertige Denkschablonen zu übernehmen. Die Autoren Niehaus und Wisniewski unternehmen den durchaus gelungenen Versuch, diesen Denkansatz auf das Wirtschaftshandeln der Gegenwart zu übertragen. Sie konzentrieren sich im Wesentlichen auf die Bereiche Selbsterkenntnis, Unternehmensführung, Wirtschaftsethik und Wissensmanagement. getAbstract empfiehlt das Buch allen Führungskräften, die nicht der neuesten Ratgebermethode hinterherhecheln, sondern sich ihre eigenen Gedanken machen wollen.

Über die Autoren

Michael Niehaus ist studierter Philosoph und arbeitet als philosophischer Berater für Organisationen und Privatpersonen. Roger Wisniewski studierte Ingenieurwissenschaften und ist Geschäftsführer einer Unternehmensberatung.

 

Zusammenfassung

Ich weiß, dass ich nichts weiß

Der Philosoph Sokrates (469–399 v. Chr.) betrieb Philosophie „by walking around“ auf Athens Agora, dem Marktplatz. Dort nervte er seine Zeitgenossen mit bohrenden Fragen: Er ging von ihrem vermeintlichen Wissen aus, wies sie auf Widersprüche hin und ließ so lange nicht locker, bis sie sich gezwungen sahen, ihre Meinung zu ändern. Das Abendland verdankt Sokrates’ Fragerei das methodisch-kritische Denken. Dieses wiederum hat sehr viel zur Dynamik Europas in der Neuzeit beigetragen – mit Auswirkungen in Philosophie (Aufklärung), Politik (Demokratie) und Wissenschaft.

Sokrates’ Denken ist in Schriften seiner bedeutenden Schüler Platon, Xenophon, Diogenes Laertios u. a. überliefert. Er selbst hinterließ keine Schriften; die Philosophie war für ihn kein akademisches Buchwissen, sondern eine Lebenslehre, die sogar medizinische und politische Aspekte mit einschließt. Es ging ihm um das gelingende, richtige Leben, und dazu gehörte die gesunde Lebensführung ebenso wie die Führung des Gemeinwesens. Kern dieser Philosophie ist das ständige Ringen um Erkenntnis durch Hinterfragen scheinbar selbstverständlicher Begriffe und Vorstellungen. Für Sokrates...


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