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Managen und Lieben

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Managen und Lieben

Führungskräfte im Spannungsfeld zwischen Beruf und Privatleben

Ueberreuter,

15 Minuten Lesezeit
10 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Sie sind mit Ihrer Firma verheiratet und Ihre Familie ist ein sachlich organisierter Dienstleistungsbetrieb. Aber ist das wirklich die sinnvollste Lösung?

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Bewertung der Redaktion

6

Qualitäten

  • Wissenschaftsbasiert
  • Hintergrund

Rezension

Dieses Buch ist keine praktische Handlungsanleitung zum Glücklichwerden. Sondern eine wissenschaftliche Studie, die schonungslos und authentisch die Situation der heutigen Manager widerspiegelt: egoistisch auf die eigene Karriere fixiert, zerrissen zwischen zwei Welten pendelnd oder als selbst ernannter Familienmensch mit Management als „Hobby“. Weil aber die als typische Beispiele präsentierten Lebensläufe und sozialen Cluster nicht nach dem Schema „gut“ und „schlecht“ bewertet werden, wird es vielen Lesern leicht fallen, sich selbst wiederzuerkennen und Denkanstösse anzunehmen. Die Erkenntnisse über Manager-Eltern-Kind- und andere Verhältnisse sind nützlich für alle Manager von heute, meint getAbstract und empfiehlt dieses erfreulich lesbare Buch (bis auf den Anhang, der die harten und weichen Daten der Studie präsentiert) allen Führungskräften und ihren PartnerInnen.

Zusammenfassung

Management und Familie im Wandel

Früher war die Sache einfach: Manager waren ziemlich genau typisierbare Menschen, die nach einer vorgegebenen Laufbahn Karriere machten, hoch bezahlt, mit Dienstwagen, Repräsentationspflichten etc. Sie waren die Macher und hatten die Verantwortung, oft für ganze soziale Systeme. Heute jedoch pfeifen viele junge Experten auf eine Karriere, bei der es nur um Statussymbole und Machtzuwachs geht. Sie wollen Anerkennung und Bezahlung eben dafür, dass sie auf ihrem Gebiet Experten sind. Die starre Laufbahn wird in Frage gestellt, man pflegt seine Kernkompetenzen und erwirbt neue hinzu, und man ist weder auf nur einen Arbeitgeber fixiert noch auf eine spezielle Funktion. Karrieren verlaufen nicht mehr nach Schema, und der Spielraum für private Interessen ist grösser.

Auch "Familie" war früher ein klar definierter Begriff: Die Familie war für die emotionalen Bedürfnisse zuständig. Sie war der Beweis fürs Erwachsensein und die gesellschaftliche Basis; die Aufgaben- und Rollenverteilung war eindeutig. Heute müssen wir uns zurechtfinden zwischen verschiedenen Lebensformen:

  • kindorientiert,
  • partnerschaftlich,
  • individualistisch...

Über die Autoren

Univ.-Prof. Dr. Helmut Kasper ist Leiter der Abteilung für Allgemeine Betriebswirtschaftslehre/Personal, Führung, Organisation an der Wirtschaftsuniversität Wien. In der gleichen Abteilung arbeitet Dr. Angelika Schmidt als Lehrbeauftragte. Univ.-Prof. Dr. Peter J. Scheer ist Leiter der Psychosomatik und Psychotherapie der Abteilung für allgemeine Pädiatrie an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde in Graz. Alle drei waren massgeblich beteiligt an dem Forschungsprojekt "Führungskräfte im Spannungsfeld von Familie und Beruf".


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