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Usability

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Usability

Von Produkten und Anleitungen im digitalen Zeitalter

Publicis,

15 Minuten Lesezeit
10 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Nicht erst nachher testen: Smarte Geräte mit Usability-Methoden entwickeln.


Bewertung der Redaktion

8

Qualitäten

  • Innovativ
  • Umsetzbar

Rezension

Das Buch gehört zu den großen Understatements des Jahres. In dezentem Cover und mit nüchtern-technischem Titel zeigt es auf, wie Firmen den Schwung der sogenannten vierten industriellen Revolution nutzen, anstatt an ihr zu scheitern. Die Kernfrage des Buches: Wie lassen sich in einer zunehmend vernetzten Umwelt smarte Geräte entwickeln, die einfach zu bedienen sind? Wer erwartet, auf eine große Herausforderung komplizierte Antworten zu bekommen, irrt. Die Autorin stellt zehn gut nachvollziehbare Methoden vor, wie Nutzerbedürfnisse in Entwicklungsprozesse optimal eingebracht werden können. Jedes Wort ist verständlich, alles ist in seinen Zusammenhang eingebettet, ausführlich wird beschrieben und erläutert, und es gibt jede Menge Praxisbeispiele. Hier hat jemand ein Buch verfasst, der gewohnt ist, zu erklären – und als Hochschulprofessorin auch bereits für Qualität in der Lehre ausgezeichnet wurde. Die Texte sind nicht unbedingt brillant oder besonders mitreißend geschrieben, aber didaktisch hervorragend. getAbstract empfiehlt das Buch allen Entwicklern, IT-Spezialisten und technischen Redakteuren.

Zusammenfassung

Usability in einer vernetzten Welt

Smarte Geräte finden immer stärker Eingang in unser Privat- und Arbeitsleben. Sportler schauen beim Joggen auf ihre Pulsuhr und wissen, ob sie schneller oder langsamer werden sollten. Bürostühle erfassen per Sensor die Maße ihrer Besitzer und schlagen ergonomisch korrekte Einstellungen vor. Vergessene Koffer verriegeln sich selbst, sobald sich der Eigentümer mit seinem Smartphone zu weit entfernt. Die Digitalisierung und Vernetzung der Umwelt geht mit einer spezifischen Herausforderung einher: Die immer komplexeren Geräte sollen möglichst einfach zu bedienen sein. Wer seinen Kunden akademische Lernkurven zumutet, hat am Markt verloren.

Notwendig ist eine gute Usability der Produkte ebenso wie ihrer Anleitungen. Mit Usability sind Gebrauchstauglichkeit oder auch Benutzerfreundlichkeit gemeint. Die Gebrauchstauglichkeit von Produkten ist auch über Normen geregelt. Die zentrale DIN-Norm zu ergonomischen Anforderungen interaktiver Systeme nennt als Kriterien für eine gute Usability „Effektivität“, „Effizienz“ und „Zufriedenstellung“ (DIN EN ISO 9241-11). Usability kann in Abgrenzung zum weiter gefassten Begriff der User Experience gesehen...

Über die Autorin

Gertrud Grünwied ist Professorin an der Hochschule München und Leiterin des dortigen Usability-Labors. Die gelernte Informatikerin und Elektroingenieurin hat an der Hochschule den Studiengang Technische Redaktion und Kommunikation gegründet. 2015 erhielt sie den Oskar-von-Miller-Preis für Qualität in der Lehre. Gertrud Grünwied arbeitet in nationalen und internationalen Normungsgremien zum Thema „Usability“ mit.


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