Zusammenfassung von Merger? Merger!

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Merger? Merger! Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Umsetzbar
  • Unterhaltsam

Rezension

Fusionen scheitern oft, ja sogar meistens. Keine brandneue Erkenntnis, aber endlich mal jemand, der sie auszusprechen wagt und zugleich konstruktive Vorschläge macht. Bernhard Krusche zeigt auf, warum es beim Zusammenschluss von zuvor konkurrierenden Unternehmen natürlicherweise zu einer „Immunabwehr“ kommt. Der Zusammenstoß lässt sich aber abdämpfen, wenn man richtig vorgeht. Bei der Fusion der Telekommunikationsunternehmen Alcatel und Lucent, die Krusche selbst miterlebt hat, wurde vieles nicht richtig gemacht. Aus den Fehlern versucht er die richtigen Lehren zu ziehen. Grundsätzlich gelingt es ihm dabei, das vermeintlich trockene Thema unterhaltsam aufzuarbeiten. Auf manche theoretischen Ausführungen und Fachbegriffe wie „Schismogenese“ hätte man aber gut und gerne verzichten können. Störend ist auch, dass man bisweilen den Eindruck bekommt, der Autor möchte noch das eine oder andere Statement in Richtung seiner ehemaligen Auftraggeber loswerden. Wer das ignoriert, findet in Merger? Merger! allerdings wertvolle Hinweise für einen gelingenden Fusionsprozess. getAbstract empfiehlt das Buch allen Managern und Mitarbeitern, die in solche Prozesse involviert sind.

Über den Autor

Bernhard Krusche ist selbstständiger Organisationsberater sowie Lehrtrainer der Österreichischen Gesellschaft für Gruppendynamik und Organisationsberatung (ÖGGO).

 

Zusammenfassung

Die Eigendynamik von Zusammenschlüssen

Unternehmensfusionen (Mergers) oder Zukäufe (Acquisitions) folgen idealerweise der Formel „1 + 1 = 3“. Doch längst nicht alle „Elefantenhochzeiten“ unter vermeintlich Gleichen gehen reibungslos über die Bühne – genau genommen ist es sogar eine Minderheit. Den mühsamen Prozess der Wertschöpfung in einem Unternehmen durch einen Zusammenschluss abzukürzen, klingt verlockend, birgt jedoch immense Risiken. Oft genug gehen die Verantwortlichen von Prämissen aus, die allein mit gesundem Menschenverstand als naiv entlarvt werden könnten. Mergers & Acquisitions (M&A) können ein Eigenleben entwickeln, dessen sich die Beteiligten erst bewusst werden, wenn es zu spät ist. Man muss sich nur vor Augen halten, was eine Großfusion für bis dato in scharfem Wettbewerb stehende Unternehmen bedeutet: Was bislang der Abgrenzung von der Konkurrenz diente, soll plötzlich Teil einer gemeinsamen Identität sein.

Fusionswellen kommen immer wieder

Der M&A-Markt wuchs in den Jahren bis zur Finanzkrise 2008 stark an. Das schiere Volumen der Transaktionen ist jedoch kein Hinweis auf deren Erfolg. Das Kalkül hinter einer Transaktion...


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    S. H. vor 8 Jahren
    Ein wirklich interessantes Buch, nur zu empfehlen