Zusammenfassung von Minimal Management

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Minimal Management Buchzusammenfassung
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Bewertung

8 Gesamtbewertung

7 Umsetzbarkeit

9 Innovationsgrad

8 Stil


Rezension

Zum „Minimal Management“ gibt es keine Alternative, sagt Frank Schäfer. Längst hat das Zusammenspiel von Mitarbeitern einen netzwerkartigen Charakter, getrieben vor allem durch Internet und sonstige Kommunikationstechnologien. Und Netzwerke bedürfen einer besonderen Führung. Die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels leitet Autor Frank Schäfer schlüssig her. Seine Ideen sind tatsächlich radikal neu. Ob sie wirklich die einzige Alternative für zukunftsfähige Führung sind, bleibt abzuwarten. Schäfer jedenfalls ist so überzeugt davon, dass er andere Autoren von Managementliteratur oder Unternehmensberater als dumm und kurzsichtig darstellt. Sein Buch glänzt nicht nur durch innovative Ideen, sondern auch durch eine äußerst ausgefeilte Ausdrucksweise, die wahrscheinlich manchen Leser gelegentlich etwas verloren zurücklässt. Wer das vermeiden will, blättert einfach vor in die Rubrik „Was müssen Manager anders machen?“ am Ende jedes Kapitels. getAbstract empfiehlt diesen ebenso überraschenden wie interessanten Denkanstoß Unternehmern und Führungskräften auf allen Ebenen.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • warum herkömmliche Managementmodelle heute nicht mehr wirken,
  • warum „Minimal Management“ ein zukunftsfähiges Konzept ist und
  • wie „Minimal Management“ funktioniert.
 

Über den Autor

Frank Schäfer hat sich als Unternehmensberater auf Change-Management spezialisiert. Zu seinen Kunden zählen Großkonzerne, mittelständische Unternehmen und der Öffentliche Dienst.

 

Zusammenfassung

Netzwerke: Wenn jeder mit jedem redet

Was gestern galt, muss heute nicht mehr stimmen. Pläne gelten nur so lange, bis sich die Vorgaben ändern – und das kann schon morgen früh sein. Es ist daher geradezu widersinnig, Pläne generalstabsmäßig umsetzen zu wollen. „Wer macht wann was?“ – wer so denkt, versteht Unternehmen als Maschinen. Ein populäres, gleichwohl ein falsches Bild. Unternehmen sind komplexe Systeme. Was Ursache, was Wirkung ist, lässt sich in solchen Systemen schwer voraussagen. Schon ein kleiner Anstoß kann gewaltig wirken. Für Input zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle zu sorgen, das wird zur zentralen Aufgabe für Führungskräfte.

Teams arbeiten länderübergreifend, der Chef verschwindet mal zwei Tage ins Home-Office: Dank Internet und sonstigen Kommunikationstechnologien wird die Arbeitswelt komplexer, auch schnelllebiger. Präsenzpflicht? Alle an einem Ort? Klar definierte Hierarchien? Das war vorgestern. Wenn das Unternehmen einen netzwerkartigen Charakter entwickelt, werden Manager vor große Herausforderungen gestellt. Das Besondere an Netzwerken ist, dass sie aus unzähligen Elementen bzw. Teilnehmern bestehen, die auf Augenhöhe miteinander agieren...


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