Zusammenfassung von Mit Compliance Wirtschaftskriminalität vermeiden

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Mit Compliance Wirtschaftskriminalität vermeiden Buchzusammenfassung
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Rezension

Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft, große Geschenke sorgen für Aufträge. So war das früher. Die Zeiten haben sich geändert: Gehen Unternehmen heute lax mit Recht und Gesetz um, drohen ihnen Prozesse, die dem Image und dem Geschäft schaden. Die Botschaft ist angekommen: Mit verbindlichen Compliance-Regeln geben Unternehmen gesetzeskonformes und ethisch vorbildliches Verhalten vor. Der Sammelband Mit Compliance Wirtschaftskriminalität vermeiden führt das Fachwort zwar im Titel, interessiert sich aber weniger für das Thema an sich als dafür, wie man Wirtschaftskriminellen auf die Spur kommt. Die fünf Autoren, überwiegend Juristen, referieren die Gesetzeslage und erläutern sie an Fallbeispielen. Dem Geflecht widerstreitender Interessen – „Wir müssen doch Geschäfte machen dürfen!“ – halten sie sich allerdings fern. getAbstract empfiehlt das Buch Managern, die sich und ihr Unternehmen gegen kriminelles Verhalten wappnen wollen.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • welchen Sinn und welche Aufgabe Compliance im Unternehmen hat,
  • welche Regelverstöße am häufigsten vorkommen und
  • wie sie zu verhindern sind.
 

Über die Autoren

Michael Harz beschäftigt sich als geschäftsführender Gesellschafter des Unternehmens MHP Michael Harz ProJure mit Wirtschafts- und Computerforensik. Die Oberstaatsanwälte Raimund Weyand und Daniel Noa sind in Saarbrücken bzw. Stuttgart tätig. Julius Reiter ist Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht in der Kanzlei Baum Reiter & Collegen in Düsseldorf und unterrichtet Bank- und IT-Recht an der FOM Hochschule für Oekonomie & Management, wo auch Olaf Methner, Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, lehrt.

 

Zusammenfassung

Mehr als das Selbstverständliche

Recht und Gesetz zu achten und bei Verstößen aktiv zu werden – vielen Managern würde das als Aufgabenfeld für Compliance ausreichen. Hinzu kommt mitunter der Aufruf, moralische und ethische Werte großzuschreiben. Gesetze einzuhalten ist eh eine Selbstverständlichkeit, und Gutes zu tun lohnt sich für Unternehmen ebenfalls häufig – schon aus Imagegründen. Wer so denkt, macht es sich zu leicht.

Die einschlägigen Paragrafen zu beachten sollte in der Tat eine Selbstverständlichkeit sein. Wie es um das Selbstverständnis eines Unternehmens steht, zeigt sich aber in den selbst auferlegten Vorgaben. Diese Verhaltensstandards werden in der Corporate Governance präzise festgelegt. Hier zeigen sich in Wort (die Corporate Governance wird meist schriftlich festgehalten) und Tat, wie es das Unternehmen hält mit dem gesetzeskonformen Verhalten. Denn nur wenn das Bewusstsein dafür gefördert und geschult wird, kann eine Hauptaufgabe von Compliance – die Prävention von Gesetzesverstößen – tatsächlich angegangen werden.

Solange Unternehmen diese Aufgabe nicht ernst nehmen, wird öffentlich weiterhin die „fehlende Compliance“ gegeißelt – nämlich wenn...


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