Zusammenfassung von Mythos Fachkräftemangel

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Mythos Fachkräftemangel Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Umsetzbar
  • Hintergrund
  • Praktische Beispiele

Rezension

In der Öffentlichkeit wird dauernd vom Fachkräftemangel gesprochen; landauf, landab stimmt man der These zu, dass es diesen Mangel gibt, und jeder kennt einen, der jemanden kennt, der auch keinen neuen Mitarbeiter finden kann. All diesen Unkenrufen zum Trotz vertritt Personalberater Martin Gaedt die These, dass dies nur ein gern strapazierter Mythos ist. Auf gut 200 Seiten erklärt er anschaulich, was auf dem deutschen Arbeitsmarkt alles schiefläuft und wie qualifizierte Bewerber durch die Agentur für Arbeit und vor allem auch durch arrogante Unternehmen vor den Kopf gestoßen werden. Gaedt bietet zudem zahlreiche gangbare Vorschläge dafür, wie es Unternehmen und Regionen gelingen kann, die durchaus vorhandenen Fachkräfte für sich zu gewinnen und durch Wertschätzung an sich zu binden, bevor sie in die Ballungszentren oder gar ins Ausland abwandern. Das Buch ist voller praktischer Beispiele und schafft es so trotz einiger Wiederholungen, den Leser bei der Stange zu halten. getAbstract empfiehlt es vor allem Geschäftsführern und Personalverantwortlichen in Unternehmen sowie Kommunalpolitikern, die ihrer Region den Fachkräftemangel ersparen wollen.

Über den Autor

Martin Gaedt ist Gründer und Geschäftsführer von Younect in Berlin, einem auf innovative Personalakquise spezialisierten Unternehmen.

 

Zusammenfassung

Fachkräftemangel droht fast überall

Großstädte wie Berlin, Hamburg oder München ziehen große Unternehmen ebenso an wie Arbeitskräfte. Gleichwohl leben rund zwei Drittel der Deutschen auf dem Land. Auch dort gibt es viele erfolgreiche Unternehmen, die attraktive Arbeitsplätze anbieten, aber bei Arbeitnehmern häufig wenig bekannt sind. Solche Firmen werden auch als „Hidden Champions“ bezeichnet. Zum Teil sind sie sogar in Städten, die nur wenige Kilometer vom Sitz des Unternehmens entfernt liegen, kaum bekannt. Wenn der gut ausgebildete Nachwuchs, der meist auf lokaler Ebene in mittelgroßen Städten wie zum Beispiel Gießen oder Marburg vorhanden ist, in die Großstädte zieht, kommt es in den ländlicheren Regionen zum Fachkräftemangel. Dann droht vor dem Hintergrund der rückläufigen Bevölkerungsentwicklung in Deutschland eine Abwärtsspirale für ganze Regionen, sowohl in Ost- wie in Westdeutschland. Dies muss aber nicht so sein: Jedes Unternehmen, jede Stadt und jedes Dorf kann etwas dagegen tun.

Qualifizierte Arbeitskräfte können heute nicht nur in Deutschland, sondern international ihre Jobs auswählen. Sie sind keine Bittsteller, werden aber von den Personalverantwortlichen...


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