Zusammenfassung von Mythos Motivation

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Mythos Motivation Buchzusammenfassung
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Bewertung

9

Qualitäten

  • Innovativ
  • Umsetzbar

Rezension

Reinhard K. Sprengers Streitschrift gegen die alltäglichen Motivationsfallen wurde sofort nach Erscheinen zum Bestseller. Sprenger spricht offen das aus, was viele Führungskräfte und Mitarbeiter schon lange wussten: Mit den falschen Stellhebeln der Motivierung werden Mitarbeiter langfristig eher demotiviert und immer unzufriedener. Mit scharfsinnigen Beobachtungen und feiner Ironie geht es in diesem Buch populären Irrtümern an den Kragen. Allerdings schiesst der Autor zuweilen etwas über das Ziel heraus, wenn das süffisante Wortspiel über die harten Fakten triumphiert. Das typische „Sprenger-Syndrom“ trübt die Lesefreude ein wenig: Mit seinem reichhaltigen, essayistischen Schreibstil neigt er dazu, den immer gleichen Aspekt aus allen möglichen Blickwinkeln neu aufzurollen – inklusive zahlreicher Wiederholungen. Trotzdem: Für jeden, der führen will, ist dieser Klassiker ein Muss! Darum empfiehlt getAbstract dieses Buch nachdrücklich allen Führungskräften, die ihre Mitarbeiter sinnvoll motivieren wollen und auch den Mut haben, sich über traditionelle Motivationsprogramme hinwegzusetzen.

Über den Autor

Reinhard K. Sprenger gilt als einer der gefragtesten Berater für Personalentwicklung und Managementtraining. Zu seinen Kunden zählen nahezu alle Dax-100-Unternehmen. Seine weiteren Bücher Das Prinzip Selbstverantwortung und Aufstand des Individuums sind ebenso wie Mythos Motivation Bestseller.

 

Zusammenfassung

Mythos Motivation

Jedes Jahr veranstalten zwei rivalisierende Mineralölfirmen einen Ruderwettkampf. Doch schon seit etlichen Jahren unterliegt immer das gleiche Unternehmen. Der neue Chef möchte sich damit nicht länger abfinden und analysiert diesmal die Videoaufzeichnung des Rennens gemeinsam mit seinem Beraterstab. Das Ergebnis: Die Champions verfügen offenbar über einen Steuermann und sieben Ruderer. Das eigene Boot hingegen besitzt nur einen Ruderer und sieben Steuermänner! Verblüfft fragt der Unternehmensleiter seine Berater: „Was können wir bloss machen?“ Die Antwort kommt blitzschnell: „Motivieren! Wir müssen den Mann besser motivieren.“

Diese Geschichte zeigt deutlich den Irrweg, auf dem sich viele Unternehmen seit etlichen Jahren befinden. Sie huldigen dem Mythos Motivation und glauben ernsthaft, dass sie ihre Mitarbeiter mit Boni, Incentives und teuren Geschenken ködern können.

Doch ist Motivierung zwangsläufig Demotivierung, weil die Mitarbeiter zwar auf die Belohnung aus sind, die eigentliche Arbeit dabei jedoch ins Hintertreffen gerät. Wie der Pawlow’sche Hund betätigen sie brav die Glocke, um ihr „Leckerchen“ zu erhalten. Vor allem Aussendienstmitarbeiter...


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    P. P. vor 4 Jahren
    Wenn Herr Sprenger Recht hätte, gäbe es keine Olympischen Spiele und keine Weltmeisterschaften. Spitzenleistungen leben von Prämien und Anerkennung. Zielvereinbarungen und Bonusprogramme sowie Dialog mit dem Mitarbeitern schließen sich ja per se nicht aus. Aber mit Antithesen lassen sich Bücher besser verkaufen.
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    L. P. vor 5 Jahren
    Belohnungen zerstören allerdings nicht die Kreativität, wie hier behauptet. Im Gegenteil, Mitarbeitende sind sehr kreativ darin, den einfachsten Weg zur Erreichung des Bonus' zu finden. Das ist nur nicht die Richtung, die das Management sich gedacht hat. 
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    M. B. vor 5 Jahren
    monikabeneder@hotmail.com
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    M. G. vor 8 Jahren
    df