Zusammenfassung von New Business Order

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New Business Order Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ

Rezension

Die alte Wirtschaftsordnung geht unter, so Christoph Giesa und Lena Schiller Clausen in ihrem Buch. Schwerfällige Konzerne klammern sich an Strategien, die früher einmal funktioniert haben, und übersehen dabei, dass eine neue Generation flink eine Nische nach der anderen besetzt. Eine Generation, die anders tickt als die materiell orientierten Babyboomer. Diese unterstellen den Jungen Hedonismus, fehlenden Ehrgeiz und mangelnde Belastbarkeit, doch die Digital Natives wollen in Wahrheit Selbstbestimmung und Eigenverantwortung. Macht und Geld dagegen sind für sie nebensächlich. Die Autoren vermitteln anhand zahlreicher Beispiele einen Eindruck der quirligen Start-up-Szene, zeigen, was sie anders macht, und geben Tipps, wie etablierte Unternehmen sich von ihren Stärken ein Scheibchen abschneiden können. getAbstract empfiehlt das Buch allen, die Alternativen zur kurzsichtigen Shareholder-Value-Orientierung suchen, seien es Unternehmer, Gründer oder Manager. Ans Herz gelegt sei es auch verantwortungsvollen Personalern, die junge Talente nicht an verknöcherten Hierarchien zerschellen lassen möchten.

Über die Autoren

Christoph Giesa ist Publizist und Strategieberater mit Fokus auf gesellschaftlichen Veränderungen und ihren wirtschaftlichen und politischen Auswirkungen. Lena Schiller Clausen ist Unternehmensberaterin, Dozentin und Rednerin. Ihr Thema ist der Wandel in der Arbeitswelt und seine Auswirkungen auf die Gesellschaft.

 

Zusammenfassung

Das Ende der alten Wirtschaftsordnung

Es werden immer mehr Autos produziert, obwohl die Menschen zunehmend Carsharing betreiben. Versandhändler drucken dicke Kataloge, selbst wenn die Konsumenten längst im Internet bei eBay, Amazon oder Zalando einkaufen. Banken werden gar nicht mehr nach Krediten gefragt, weil man sich Investitionskapital unbürokratischer über Crowdfunding beschaffen kann. Obwohl sich die Zeiten geändert haben, klammert sich die alte Managergarde an alles, was früher mal funktioniert hat. Personaler rekrutieren anhand von Abschlüssen und Lebensläufen, obwohl die Jungen von heute im Internet und durch Interaktion mit anderen mehr lernen als in der Schule. Dabei wird übersehen, dass sie eine Wahl haben: Statt sich im Konzerngefüge aufzureiben, verbinden sie sich mit Gleichgesinnten zu selbstbestimmten, flexiblen und frei vernetzten Start-ups. Sie arbeiten in informellen Netzwerken, auf virtuellen Plattformen, in Gemeinschaftsbüros und Start-up-Inkubatoren. Statt ihre Kreativität in Fünfjahresplänen und Reports ersticken zu lassen, leben sie sie aus – bei vollem Risiko.

Den Konzernen ist dieser Braindrain nicht entgangen. Es gehört schon fast zum guten...


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