Zusammenfassung von Ökonomisches Denken nach dem Crash

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Ökonomisches Denken nach dem Crash Buchzusammenfassung
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Rezension

John Komlos schreckt vor deutlichen Worten nicht zurück: Die Gier weniger Superreicher hat uns die Finanz- und Wirtschaftskrise von 2008 beschert. Ausgerechnet die Verursacher sind aus dem Crash noch reicher hervorgegangen, während die Steuerzahler das System retten mussten. Ideologische Rückendeckung erhält das System, so Komlos, durch die neoklassische Ökonomie, die die Realität jedoch völlig falsch und verzerrt darstellt und realistischere Ansätze dreist ignoriert. Mit Vehemenz wendet sich der Ökonom gegen die neoklassischen Modelle. Er entlarvt ihre weltfremden Axiome und zeigt auf, wie die aus ihnen abgeleitete Ideologie der freien Märkte den Reichen und Mächtigen hilft, auf Kosten der Mehrheit noch reicher und mächtiger zu werden. Engagiert, aber sachlich spricht er sich gegen diese Missstände aus und zeigt, wie eine realitätsnahe Volkswirtschaftslehre aussehen müsste. Denn Märkte sind für den Menschen da, nicht umgekehrt. getAbstract empfiehlt dieses Buch allen Lehrenden und Studierenden der Ökonomie sowie allen Politikern und Bürgern.

Nach der Lektüre dieser Zusammenfassung wissen Sie:

  • warum die neoklassischen Marktmodelle in der Realität versagen,
  • welche Probleme uns deren Prominenz in der Ökonomie gebracht hat und
  • was dagegen unternommen werden muss.
 

Über den Autor

John Komlos ist Wirtschaftshistoriker und Ökonom. Er promovierte an der Universität von Chicago und lehrte unter anderem von 1992 bis 2010 an der LMU München, an den Universitäten Harvard, Duke, St. Gallen und Wien sowie an der Wirtschaftsuniversität Wien.

 

Zusammenfassung

Ökonomie ist Ideologie
Märkte funktionieren unter günstigen Rahmenbedingungen immerhin gelegentlich. Oft allerdings sind sie nicht nur ineffizient, sondern sie ermöglichen es Insidern auch noch, fragwürdige Vorteile zu erlangen. Ökonomie ist Ideologie, insofern sie ein System von Glaubenssätzen...

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