Zusammenfassung von Open Innovation in der Praxis

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Open Innovation in der Praxis Buchzusammenfassung
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Bewertung

6

Qualitäten

  • Analytisch
  • Innovativ
  • Umsetzbar

Rezension

Kennen Sie das „Not-invented-here“-Syndrom? Der Begriff bezeichnet eine typische Haltung in mittelständischen und auch großen Unternehmen: Was nicht im Unternehmen selbst entwickelt wurde, kann nichts taugen. Doch genau das bestreiten die Autoren des Sammelbandes Open Innovation in der Praxis. Für sie stehen Unternehmen geradezu in der Pflicht, in puncto Innovation sich nicht nur auf die eigene F&E-Abteilung zu verlassen, sondern auch externe Partner, Lieferanten oder die eigenen Mitarbeiter mit einzubeziehen. Das Buch zeigt, wie das gehen kann. Leider krankt es an der weitverbreiteten Sammelband-Krankheit: Jeder Beitrag für sich ist interessant, in der Gesamtschau aber kocht jeder Autor sein eigenes Süppchen – und so mancher mutet darüber hinaus seinen Lesern einiges an krauser Syntax und verschwurbeltem Fachchinesisch zu. Ein gründlicheres Lektorat hätte dem Buch gutgetan. Innovationsmanagern, die über diese Schwäche hinwegsehen können, empfiehlt getAbstract das Buch als facettenreiche Erfahrungssammlung.

Über die Autoren

Serhan Ili ist Wirtschaftsingenieur und Geschäftsführer der Innovationsberatung Ili Consulting. Er berät Unternehmen bei allen Fragen rund um das Thema Innovation. Ingenieur Matthias Schmölders arbeitet als Berater bei Ili Consulting. Er gestaltet Innovationsprojekte in den Branchen Automotive, Chemie, Pharma und Telekommunikation. Die beiden konnten zahlreiche Autoren aus Forschung und Praxis für diesen Band gewinnen.

 

Zusammenfassung

Die Gefahr der Veränderung

Viele Unternehmen schrecken vor dem Thema Innovation zurück. Denn Innovation bedeutet immer Veränderung. Wenn man im Zusammenhang mit Unternehmen, ihren Geschäftsmodellen, Prozessen oder Produkten von Reife spricht, ist das nicht immer ein Kompliment. Der Begriff enthält bereits den Schatten des Niedergangs. Wollen Unternehmen dauerhaft erfolgreich sein, dürfen sie sich Veränderungen und Innovationen nicht verschließen. Meist reicht es dabei nicht aus, auf interne Kräfte zu vertrauen, sondern es müssen auch Innovationsimpulse von außerhalb des Unternehmens genutzt werden – zum Beispiel in Form von Wissensaustausch und Vernetzung mit anderen Unternehmen. Dieser offene Innovationsprozess nennt sich Open Innovation und wird vor allem durch sogenannte Industry Disruptions, also branchenweite Umbrüche, vorangetrieben.

Industry Disruptions und ihre Folgen

Besonders schnelllebig ist die Informations- und Telekommunikationsbranche. Hier sind in den vergangenen Jahren viele Geschäftsmodelle aufgeweicht worden, sind alte Unternehmen verschwunden und neue, ehrgeizige Angreifer aufgestiegen. Für Softwarehersteller wie Microsoft bedeutet beispielsweise...


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