Zusammenfassung von Open Space Technology

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Open Space Technology Buchzusammenfassung
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Bewertung

8

Qualitäten

  • Innovativ
  • Umsetzbar

Rezension

Das Beste an Konferenzen sind die Kaffeepausen, nicht wahr? Unternehmensberater Harrison Owen dachte auch so – und entwickelte 1992 aufgrund dieser Erkenntnis „Open Space“, eine Form der Konferenz, die sozusagen eine einzige große Kaffeepause ist. Der Titel des Buches (mittlerweile ein Longseller), ist eher verwirrend, denn was darin beschrieben wird, ist ganz und gar untechnisch: In leicht esoterischem Ton erklärt Owen, wie man eine Vielzahl von Leuten in einer Runde versammelt, wichtige Themen findet, diese ungezwungen diskutiert und die Ergebnisse in konkrete Aktionspläne gießt. So simpel die Methode auch scheint, Owen legt größten Wert auf Details, und mit längerer Lektüre wird auch klar, wieso: Er sieht in Open Space weit mehr als eine Methode für Meetings, nämlich die Vision einer „sich völlig selbst organisierenden Welt“. Das mag etwas hoch gegriffen sein, aber tatsächlich animiert das Buch zum Überdenken gängiger Arbeitsweisen. getAbstract empfiehlt es jedem Sitzungs- oder Konferenzleiter, der Lust auf etwas Neues hat – und keine Scheu vor einem Hauch Spiritualität.

Über den Autor

Harrison Owen ist Unternehmensberater und Begründer der Open Space Technology, einer Methode zur Organisation von Konferenzen. Bevor er sich auf Organisationsentwicklung spezialisierte, studierte Owen die Mythen und Riten amerikanischer und afrikanischer Kulturen. Er ist auch Autor des Buches The Spirit of Leadership.

 

Zusammenfassung

Der Kreis ist entscheidend

Am Anfang stand der Frust – der Frust von Autor Harrison Owen über ein ganzes Jahr minutiöser Planung, die schließlich in eine wenig attraktive Konferenz mündete. Nur die Kaffeepausen fanden Anklang. Owen überdachte das Konzept „Konferenz“ grundsätzlich, und 1992 ging er es anders an: Diesmal versammelten sich unter seiner Führung 225 Menschen in Colorado zu einem zweitägigen Meeting zum Thema Schnellstraßenfinanzierung. Die Gruppe – nordamerikanische Indianer, Regierungsbeamte und Behördenvertreter – bekam keine Tagesordnung, und der Versammlungsort war ein leerer Raum, umgeben von zwei konzentrischen Stuhlkreisen, dahinter eine leere Wand. Jeder Teilnehmer konnte nun das für ihn brennendste Thema auf ein Blatt schreiben und dazu einen Workshop organisieren. In einer halben Stunde stand die Tagesordnung und nach zwei Tagen waren 52 Themenschwerpunkte entwickelt und insgesamt 150 Protokollseiten erfasst, die jeder Teilnehmer im Abschlussbericht mit nach Hause nehmen konnte. Das war die Geburtsstunde der Open Space Technology (OST).

Warum die kreisrunde Sitzordnung? Der Kreis ermöglicht offene Kommunikation, weil alle mit Blickkontakt...


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