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Open Strategy

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Open Strategy

Durch offene Strategiearbeit Disruption erfolgreich managen

Vahlen,

15 Minuten Lesezeit
8 Take-aways
Audio & Text

Was ist drin?

Wie Unternehmen das Wissen der Vielen für die Strategieentwicklung nutzen.

Bewertung der Redaktion

8

Qualitäten

  • Innovativ
  • Umsetzbar
  • Praktische Beispiele

Rezension

Die zentrale Idee von Open Strategy ist, dass Unternehmen beim Entwickeln neuer Strategien möglichst viele externe und interne Ideen einbeziehen sollen. Wie das geht, beschreibt das Buch sehr praxisnah. Schritt für Schritt und anhand vieler Beispiele gehen die Autoren und die Autorin den gesamten Prozess durch und liefern entsprechende Tools. Sie weisen auch darauf hin, dass Open Strategy für hierarchisch funktionierende Organisationen eine echte Herausforderung ist. Deshalb sollte jedes Unternehmen im Vorfeld sorgfältig abwägen, inwieweit es bereit ist, sich zu öffnen.

Zusammenfassung

Open Strategy bedeutet, die Mitarbeitenden bei der Entwicklung neuer Strategien einzubinden.

Als Ashok Vaswani im Jahr 2012 die Verantwortung für das Einzelhandelsgeschäft von Barclays übernahm, war klar: Es brauchte tiefgreifende Veränderungen in der britischen Großbank. Doch statt wie üblich nach dem Top-down-Ansatz eine neue Strategie zu entwickeln und diese entsprechend umzusetzen, entschied Vaswani sich für Open Strategy. Ihm war klar, dass die Mitarbeitenden sich einer neuen Strategie nur dann eng verbunden fühlen würden, wenn sie an deren Entwicklung beteiligt wären. Und zwar von Anfang an, nicht erst, wenn es darum geht, sie zu realisieren. Das Ergebnis war erstaunlich. Barclays ist heute jünger und erfolgreicher als je zuvor.

Dass Mitarbeitende heute in vielen Unternehmen eigenständiger und selbstbestimmter agieren, ist nicht neu. In den letzen Jahren schreiben sich immer mehr Organisationen Transparenz und Offenheit auf ihre Fahnen. Doch wenn es um wichtige strategische Fragen geht, bleibt die Führungsriege weiterhin unter sich. Unternehmen wie Barclays oder auch die US Navy und die NATO zeigen hingegen, dass sich ein kollaborativer Strategieprozess auszahlt...

Über die Autoren

Kurt Matzler und Julia Hautz haben beide eine Professur für strategisches Management an der Universität Innsbruck inne. Christian Stadler ist Professor für strategisches Management an der Warwick Business School. Stephan Friedrich von den Eichen ist Professor für BWL an der Universität Bremen. Er und Markus Anschober sind Managing Partner der Unternehmensberatung Innovation Management Partner IMP.


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