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Erfüllung erlauben! Zusammenfassung
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Bewertung

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Rezension

Der ideale Bewerber legt einen Bilderbuchlebenslauf vor – mit Ausbildung oder Studium genau nach Vorgabe und ohne nennenswerte Karenzzeiten. Doch Unternehmen sind viel zu zertifikatshörig, meint Markus Väth. Sie übersehen Kandidaten, die Wege beschritten haben, die ihrer Persönlichkeitsfindung dienten. Solche Quereinsteiger können die besseren Mitarbeiter sein, weil sie eher wissen, welche Arbeit zu ihnen passt. Dieser Gedanke der New-Work-Bewegung ist begrüßenswert. Andererseits laufen Firmen stets auch Gefahr, eine bloße Durchgangsstation für Menschen zu sein, die immer noch auf der Suche nach dem Sinn von Arbeit im Allgemeinen sind. So bleibt unterm Strich die Mahnung, bei Bewerbern, die aus dem Rahmen fallen, ruhig mal etwas genauer hinzuschauen, was sie dem Unternehmen zu bieten haben. getAbstract empfiehlt diesen Artikel allen Personalverantwortlichen.

Das lernen Sie

  • warum Personalverantwortliche bei Bewerbern mit ungewöhnlichem Werdegang ruhig genauer hinschauen sollten.
 

Über den Autor

Der Psychologe Markus Väth arbeitet als Coach, Redner, Berater und Buchautor und beschäftigt sich mit den psychologischen Aspekten von Arbeit.

 

Zusammenfassung

In ihrer Freizeit – wenn sie sich sportlich oder ehrenamtlich engagieren oder eigene Projekte durchziehen – zeigen viele Menschen, zu welchen Leistungen sie in der Lage sind. Im Beruf erhalten sie dazu oft keine Gelegenheit. Wie viel Potenzial geht den Unternehmen somit verloren? Wie können sie die Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter erkennen und fördern? Wie können Mitarbeiter ihre persönlichen Stärken entdecken und besser einsetzen lernen, um bei der Arbeit Sinn und Erfüllung zu finden? Die New-Work-Bewegung beschäftigt sich mit solchen Fragen und will die Passung von Mensch und Arbeit verbessern. Vielversprechende Quereinsteiger werden von Unternehmen systematisch übersehen. Im Weg stehen Zertifikate. Oder vielmehr das durch Zertifikate dokumentierte Ausbildungs- und Berufsleben und die fest in den Köpfen verankerte Vorstellung, dass Ausbildung, Arbeit und Ruhestand einander in dieser Sequenz zu folgen haben. Wer nicht in das Schema passt, fällt leicht durch die Suchraster der Personalabteilungen. Wer andere Wege geht, verschiedene Dinge ausprobiert, sich mitten im Leben neu orientiert und den Beruf wechselt, sammelt zwar Lebenserfahrung, aber die wird nicht zertifiziert und zählt daher nicht. Doch den Job zu finden, der zu einem passt, erfordert viele Anläufe, Umwege und Misserfolge. Wenn Arbeit ein sinnstiftender Teil des Lebens sein soll, muss der Einzelne auch die Gelegenheit zur Sinnfindung erhalten. Nur wenn dies gelingt, ist er motiviert und als Mitarbeiter wertvoll.

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