Zusammenfassung von Warum Diversityprogramme scheitern

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Warum Diversityprogramme scheitern Zusammenfassung
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Rezension

In Deutschland ist die Frauenquote für Führungspositionen im Gespräch – als Instrument, um die oft erdrückende Dominanz der Männer zu brechen. In den USA geht es nicht nur um Frauen, sondern auch um andere Gruppen, die beim Aufstieg benachteiligt werden, etwa Schwarze, Latinos oder Asiaten. Diverse Maßnahmen wie Pflichtschulungen haben nicht geholfen oder wurden von weißen Managern schlicht umgangen. Seit einigen Jahren gibt es neue Strategien, die auf Beseitigung von Vorurteilen zielen, indem sie Führungskräfte verstärkt in Kontakt mit Angehörigen von Minderheiten bringen und sie dazu bewegen, persönlich Verantwortung für diese zu übernehmen. Ähnlich ließe sich in Europa die Integration von Ausländern verbessern. getAbstract empfiehlt diesen interessanten Artikel allen Personalverantwortlichen.

Das lernen Sie

  • welche Maßnahmen gegen die Diskriminierung von Minderheiten in Unternehmen wirksam sind.
 

Über die Autoren

Frank Dobbin lehrt Soziologie an der Harvarduniversität. Alexandra Kalev lehrt Soziologie an der Universität Tel Aviv und forscht über Diversität in der Arbeitswelt.

 

Zusammenfassung

Viele US-Unternehmen sind im Kampf gegen die Diskriminierung von Minderheiten noch kaum einen Schritt vorangekommen. Weibliche, schwarze, hispanische oder asiatische Mitarbeiter werden bei der Besetzung von Führungspositionen benachteiligt. Hohe Strafen und Diversityprogramme zeigen kaum Wirkung. Woran liegt das? Vorurteile lassen sich nicht verbieten. Konventionelle Bemühungen, sie abzubauen, sind erfolglos. Diversityschulungen verpuffen, denn sie transportieren negative Botschaften: Oft machen Pflichtschulungen ihre unfreiwilligen Teilnehmer zu Sündenböcken. Sie drohen mit Sanktionen, wenn Minoritäten nicht gefördert werden, und das erzeugt Widerstand. Einstellungstests sollen Bewerber objektiv prüfen. Doch Manager sind mehrheitlich weiße Männer, die bei Einstellungen und Beförderungen weiße Männer bevorzugen und sich ungern vorschreiben lassen, anders zu handeln. Beschwerdesysteme bieten keinen Schutz und setzen Beschwerdeführer sogar der Gefahr aus, herabgesetzt zu werden. All diese Maßnahmen haben Minderheiten kein Stück vorangebracht. Manager und Menschen ganz allgemein lehnen sich gegen Versuche auf, ihre Autonomie einzuschränken. Was also kann man tun?

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