Zusammenfassung von Porsche und Volkswagen

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Porsche und Volkswagen Buchzusammenfassung
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Bewertung

7

Qualitäten

  • Überblick
  • Hintergrund

Rezension

Die Wogen gehen hoch in diesem Buch, und aus Christian D. Eulers sicherer Autorenwarte überblickt man die wichtigsten Stationen der Porsche-VW-Geschichte mit angenehmem Schauder. Der profilierte Wirtschaftsjournalist stellt die zentralen Akteure vor und zeichnet den Verlauf des gescheiterten Übernahmeversuchs nach: Porsche wollte unter der Führung von Wendelin Wiedeking VW schlucken, dessen Aufsichtsratsvorsitzender der Porsche-Enkel Ferdinand Piëch ist – David gegen Goliath, aber mit unbiblischem Ausgang. Auch Leser ohne Technik- und Finanzmarktkenntnisse werden der Darstellung problemlos folgen können. Kritische Töne gibt es zwar, doch über weite Strecken grenzt das Buch an Hofberichterstattung. Vor allem, wenn es um die technischen Vorzüge und um das Fahrgefühl eines Porsche geht, ist Eulers Begeisterung für die rasanten Flitzer manchmal völlig ungebremst. getAbstract empfiehlt das Buch allen Auto- und Motorsportfans, die sich auch für wirtschaftliche Zusammenhänge interessieren.

Über den Autor

Christian D. Euler ist freier Journalist und Autor. Nach einer Trainee-Ausbildung bei der Citibank stieg der Dipl.-Volkswirt in den Journalismus ein. Zunächst war er Redakteur bei Börse online, anschließend Wirtschaftskorrespondent beim Magazin Focus.

 

Zusammenfassung

Start als Familienunternehmen

Ferdinand Porsche, geboren am 3. September 1875, stammte aus ärmlichen Verhältnissen. Schon früh zeigte sich sein technisches Talent: Mit 21 Jahren meldete er sein erstes Patent für einen Radnabenmotor an. Nach mehreren Stationen als Angestellter machte er sich 1931 selbstständig: mit einem Konstruktionsbüro, das Fahrzeuge im Kundenauftrag entwickelte. Sein wichtigster Auftrag wurde 1934 die Entwicklung eines Volkswagens, der nach dem Krieg als VW Käfer eine beispiellose Erfolgsgeschichte hinlegte. Ferdinand Porsche war zwar eher unpolitisch, arbeitete aber eng mit den Nazis zusammen und beschäftigte auch Zwangsarbeiter.

Nach dem Krieg übernahm Sohn Ferdinand, genannt Ferry, zunehmend die Verantwortung bei Porsche, während Tochter Louise, verheiratete Piëch, nach dem Tod des Gründers 1951 eine Handelsgesellschaft in Österreich erbte, die den Exklusivvertrieb für Volkswagen innehatte. Ferry Porsche, technisch ebenso talentiert wie sein Vater, entwickelte das Unternehmen zu einem international agierenden Sportwagenhersteller. Sein erstes Modell war der Porsche 356, dessen Design bis heute die Form der Porsche-Fahrzeuge prägt. 1953 präsentierte...


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